Deutsches Museum in Sonderburg

Mette Bock: Eine gute Sache

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
Apenrade/Kopenhagen
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Mette Bock
Mette Bock Foto: Karin Riggelsen

„Das ist eine gute Sache, die wir sehr gerne unterstützen“, sagt Dänemarks Kulturministerin Mette Bock zur Nachricht, dass das Folketing auf ihren Vorschlag hin fünf Millionen Kronen für den Ausbau des Deutschen Museums in Sonderburg bewilligt hat.

Die fünf Millionen Kronen vom dänischen Staat für das Deutsche Museum in Nordschleswig sind nach einem Vorschlag von Kulturministerin Mette Bock (Liberale Allianz) vom Finanzausschuss des Folketings bewilligt worden.

„Das ist eine gute Sache, die wir sehr gerne unterstützen. Wir stehen vor dem Jahr 2020, wo man auf dänischer Seite die Wiedervereinigung Nordschleswigs feiert, und auch auf deutscher Seite das Jahr begehen wird. Ich finde, dass das Museum in Sonderburg die Geschichte offen und ehrlich präsentiert und somit zu unserer gemeinsamen Geschichte im Grenzland beiträgt.“

Mette Bock bezeichnet die geplante Renovierung des Museums durch die Minderheit als „einen guten Anlass, das Projekt zu unterstützen“.
„Es ist uns eine große Freude, das Museum zu unterstützen, auch wenn fünf Millionen Kronen nur ein Teil der Gesamtmittel sind, die für das Projekt nötig sind“, sagt die Ministerin, die 2020 gern zur Eröffnung des Museums kommt – „egal wie die politischen Winde zu dem Zeitpunkt stehen“.

Die finanziellen Mittel sind aus dem Topf der sogenannten „Udlodningmidler“ und sind endgültig gutgeheißen. Das Kulturministerium stellt bei der Bewilligung allerdings die Bedingung, dass die deutsche Minderheit die restlichen Mittel für das Museumsprojekt findet.

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