Kein Käufer

Kaserne nun in kleineren Bissen zum Verkauf

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Kaserne Sonderburg
Die Sonderburger Kaserne verfügt über insgesamt 26.000 Quadratmeter Fläche. Foto: Kommune Sonderburg

Die Kommune hat ihre Pläne überarbeitet und das alte Gebäude in kleinere Portionen aufgeteilt. Für das gesamte Areal ließ sich kein Käufer finden.

Der erste Versuch, die gesamte Kaserne in einem Happen zu verkaufen, verlief erfolglos. Kein Interessent gab bis zum März dieses Jahres ein Gebot ab.
Nun hat die Kommune beschlossen, drei Kasernengebäude in kleineren Portionen zum Verkauf anzubieten. Die Sonderburger Kommune behält das vornehme Hauptgebäude, in das einige Vereine ziehen sollen. Welche, steht noch nicht fest.

„Die Kaserne ist ein ganz einzigartiger Ort, den der richtige Käufer in sehr viele spannende Dinge verwandeln kann. Wir hoffen, indem wir die Gebäude in kleineren Bissen anbieten, Investoren anlocken zu können, die dieses Potential erkennen und mit der richtigen Idee kommen“, meint Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.).
„Jetzt essen wir den Elefanten in kleinen Bissen“, meint der Chefberater der Sonderburger Kommune, Jørgen Eriksen.

Veräußert werden der Kasernenbau mit 6.090 Quadratmetern, der Gymnastiksaal mit 946 Quadratmetern und der Zimmerkomplex gen Norden mit seinen 3.895 Quadratmetern. Die Gebäude am Sonderburger Hafen haben eine fantastische Aussicht und sie werden Teil des neuen dynamischen Hafenviertels, zu dem unter anderem auch das neue Hotel und das Multikulturhaus gehört.

Die Kommune behält vorläufig das Eckgebäude am Krankenhaus, die Werkstatt und den Sportplatz. „Dazu wird erst später Stellung bezogen“, erklärt Eriksen.

Die Käufer können flexibel bieten, auf ein Gebäude oder auf Grundareale oder in einem Set. So sollte es den Käufern einfacher gemacht werden, sich Teile der Kaserne zu sichern. Die Kommune wird immer noch die Gebote bevorzugen, die für Sonderburg die meisten Arbeitsplätze bedeuten. Eine gute Idee wird mit 60 Prozent und der Preis nur mit 40 Prozent gewichtet.

Die ersten Gebote können am 3. Oktober bei der Kommune eingereicht werden. Bis zum 25. Oktober werden die Gebote durchgegangen. Der Stadtrat wird voraussichtlich am 21. November Stellung dazu beziehen.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Eine Chance für DR“