Wahlbeteiligung

Jugendliche an den Urnen

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Karin Riggelsen

Tischfußball, Snapchat, Besuch in den Jugendausbildungen und Kinomarketing hatten guten Effekt.

Die Wahlbeteiligung bei den jungen Wählern ist bei der jüngten Kommunalwahl in der Sonderburger Kommune gestiegen – von 56 auf 57,4 Prozent. Das entspricht 250 Jugendlichen zwischen 18 und 29 Jahren im Verhältnis zur Kommunalwahl 2013.

„Wir sind sehr zufrieden. Die Jugendlichen sind unglaublich schwer für die Kommunalwahl zu begeistern, und deshalb sind wir unglaublich glücklich über die Steigerung in dieser Gruppe. Wir haben die Gruppe, die am schwersten zu beeinflussen ist, halten können“, stellt die verantwortliche Mitarbeiterin bei den Wahlen, Betina Wichmann Knudsen, fest.

Die Jugendlichen wurden auf etwas andere Art und Weise auf die anstehenden Kommunalwahlen eingestimmt: mit Tischfußball, Kinomarketing und informativen Besuchen der Jugendkoordinatoren in den Ausbildungsinstitutionen.

„Es war ein Versuch. Wir haben nur gehofft, und die Zahlen zeigen, dass die Jugendlichen ihre Wahl gern mit anderen teilen wollten“, spricht Betina Wichmann Knudsen Snapchat an. So haben mehr als 8.200 Personen Bilder aus dem sozialen Medium Snapchat erhalten.

Als einzige Kommune hat Sonderburg, die Jugendkommune 2017, einen besonderen Snapchat eingerichtet. Ein Selbstporträt wurde in 17 Wahlstätten Sonderburgs mit einem Rahmen ausgestattet. Auf dem Rahmen stand: „Ich habe gewählt“. Mehr als 400 Personen haben nach der Wahl ein solches Selfie verschickt.

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