Coronavirus

Impf-Shuttleservice für Sonderburger Bürger

Impf-Shuttleservice für Sonderburger Bürger

Impf-Shuttleservice für Sonderburger Bürger

Sonderburg/Sønderborg
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Das Impfcenter in Sonderburg liegt am Ellegårdvej 16. Foto: Kent Rasmussen/Gonzales Photo/Ritzau Scanpix

Rund 1.150 pflege- und hilfsbedürftige Bürger der Kommune Sonderburg stehen kurz vor einer Impfung gegen das Coronavirus. Die Kommune organisiert den Transport zu den Impfzentren für alle, die nicht selbst hin- und zurückfahren können.

Alle Bürger und Angestellten in kommunalen Pflegeheimen sind geimpft worden – jetzt organisiert die Kommune Sonderburg das Impfen für alle Personen der zweiten Dringlichkeitsstufe. Dabei handelt es sich um Bürger über 65, die in ihrem Zuhause auf Pflege und Hilfe angewiesen sind.

Es ist Aufgabe der Kommunen, die nicht mobilen Bürger zu den Impfzentren zu fahren und sie nach erfolgter Impfung wieder nach Hause zu bringen. Eigenständig mobile Bürger der Zielgruppe buchen sich selbst eine Impfung im Center vor Ort. Den Transport für bettlägerige Bürger übernimmt die Region.

Rund 1.150 Personen in der zweiten Runde

Die Verwaltung hat nun einen Vorschlag erarbeitet, wie der Transport für die rund 1.150 Personen durchgeführt werden kann. Diese Vorlage hat Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.) nun im Namen des Stadtrates im Alleingang gutgeheißen. Dieser Beschlussvorgang war nötig, da die Angelegenheit eine Sofortbehandlung erforderte.

Alle Bürger der Dringlichkeitsstufe 2 erhalten eine Impf-Einladung vom Seruminstitut. Die Regionen haben die Buchungen für die neue Impfrunde am 5. Januar geöffnet. Die Impfdosen werden den jeweiligen Impf-Zentren in der ersten Hälfte des Januars zugestellt. Das Zentrum der Kommune Sonderburg liegt am Ellegårdvej 16.

Die Transportkosten bucht die Kommune unter Mehrausgaben in Zusammenhang mit dem Coronavirus ab.

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Impfnationalismus: Vom Paulus zum Saulus?“