Nationalsymbol

Hut ab – Mühle Düppel

Hut ab – Mühle Düppel

Hut ab – Mühle Düppel

Ruth Nielsen
Ruth Nielsen Lokalredakteurin
Düppel/Dybbøl
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Der riesige Kran setzt den Mühlenhut ganz sachte auf das Gerüst. Foto: Ilse Jacobsen

Erst verlor die Düppeler Mühle ihre Flügel, nun kam auch noch der Hut ab.

Die Zuschauer standen an der Straße und an den Seiten und schauten wie gebannt zur Düppeler Mühle, die seit zwei Wochen keine Flügel mehr hat. Sie wollten aus nächster Nähe verfolgen, wie der Mühlenhut von einem riesigen Kran hoch- und anschließend ganz vorsichtig und langsam auf ein neben dem Magazingebäude errichteten Stahlgerüst gehievt wurde. Alles verlief ohne Probleme.

Der Vorstandsvorsitzende der DSI Dybbøl Mølle, Jens Peter Rasmussen, war sehr zufrieden: „Sie begannen um Punkt 10 Uhr, und alles lief 100-prozentig. Die sind topprofessionell, die Mühlen-Experten. Sie mussten noch mit einigen Befestigungen arbeiten. Der Hut muss eigentlich nicht groß hergerichtet werden. Wenn alles kontrolliert wurde, wird der Hut auf den Zahnkranz montiert“, so Jens Peter Rasmussen.

Zahnkranz aus Beton

Der neue in Beton gegossene Zahnkranz liegt schon seit einigen Wochen neben der Mühle. Der Mühlenhut wiegt 14 Tonnen und wurde seit Errichtung der Mühle 1935 noch nie abmontiert.
Heute und morgen werden der jetzige Zahn- und Holzkranz auf der Mühle demontiert. Anschließend wird der oberste Meter der Ringmauer renoviert.

Läuft alles nach Plan, wird das dänische Nationalsymbol Ende September mit dem Mühlenhut versehen.

Das umfangreiche Restaurierungsprojekt der Düppeler Mühle, zu dem unter anderem auch neue Flügel gehören, wird 3,5 Millionen Kronen kosten. Die Mühle sollte für die im nächsten Jahr anstehende 100-Jahr-Feier der Wiedereingliederung Dänemarks hergerichtet werden.

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