Hochhaus in Sonderburg

Hotel Alsik: Luxus und Ruhe

Hotel Alsik: Luxus und Ruhe

Hotel Alsik: Luxus und Ruhe

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Hotel Alsik
Hoteldirektor Henrik Bille Pedersen in 65 Meter Höhe über Sonderburg. Foto: Karin Riggelsen

Montag gibt es ein „Soft Opening“ in Sonderburgs neuem luxuriösen Vier-Sterne-Hotel mit dem größten Spa- und Wellnessbereich in ganz Dänemark.

Wer im neuen Hotel Alsik in die Empfangshalle kommt, der atmet erst mal ganz tief durch. Der Raum ist riesig, freundlich, hell und luftig und sehr modern. An der Decke hängen schwarze Hay-Leuchten, und die Stühle sind mit Stoff bezogene Möbel von Hay und Fritz Hansen in dezenten nordischen Farben. Die offizielle Eröffnung – ein sogenanntes Soft Opening – ist eigentlich erst am Montag. Aber jetzt schon trudeln die Gäste ein, die miteinander reden. Dennoch ist es erstaunlich ruhig.

Jørgen Møltoft aus Hillerød war einer der ersten Gäste. Foto: Karin Riggelsen

Das ist kein Zufall. Bei der Einrichtung des neuen 24.800 Quadratmeter großen, aber sehr energiefreundlich und topmodern ausgestatteten Vier-Sterne-Hotels direkt am Alsensund wurden Akustikexperten für jeden einzelnen Raum zu Rate gezogen. Deshalb ist das ganze Gebäude auch ein sehr ruhiger Ort. Die speziell für Alsik hergestellten Teppiche mit dem Monogramm der kleinen Kleeblume wurden bei Hammer Tæpper AS produziert.
Das Hotel ist nicht nur ästhetisch ein sehr schöner Anblick. „Im Hotel Alsik hört man die Stille“, wie der Direktor Henrik Bille Pedersen erklärt.

Die Lampen hat Jens Martin Skibsted von Hay entworfen. Foto: Karin Riggelsen

Das Hotel Alsik hat 190 geräumige Zimmer und Suiten, drei moderne Restaurants, und einen sehr umfangreichen Wellness- und Spa-Bereich. In ganz Dänemark den größten.

„Wir setzen gerade auf das deutsche Potenzial. Es gibt 20,5 Millionen Deutsche, die gern nach Dänemark reisen würden. Aber nur sechs bis sieben Prozent kommen her“, stellt Henrik Bille Pedersen fest.

Egal, aus welcher Richtung: Wer in Sonderburg Richtung Hafen schaut, erblickt die zwei hohen Türme des Hotels Alsik sofort. In dem höchs-ten wurde ein Loft in der Höhe von 65 Metern eingerichtet. Dort können alle – nicht nur Hotelgäste, sondern auch von außen kommende Besucher – einen Blick von weit oben auf die Stadt werfen.
„Das hat Frank Gehry ja schon damals gesagt: Das Hotel soll die Stadt und den Hafen zusammenbinden“, wie Bille Pedersen erklärt. Und der Blick über das von oben fast zierlich aussehende Sonderburg ist einfach umwerfend.

Auch für Yoga ist Platz – mit Trainer Gilbert Langer. Foto: Karin Riggelsen

„Man sieht seine eigene Stadt mit ganz anderen Augen“, wie der Hoteldirektor feststellt. Sonderburg sieht aus wie eine Lego-Stadt, meint auch die Fotografin Karin Riggelsen. Aus Sicherheitsgründen können sich in dem offenen und unmöblierten Raum dort aber höchstens 80 Personen aufhalten.

Die 190 Hotelzimmer sind mit den neuesten Technologien ausgestattet. Sogar die Bodenheizung im Badezimmer können die Gäste selbst regulieren. Alle Zimmer – sie sind von 25 bis 100 Quadratmeter groß – wurden u. a. mit Kühlschrank, Espresso-Maschine, Tassen und Kocher ausgestattet. Eine Minibar gibt es nicht.

Alles wird so energiefreundlich wie möglich betrieben. Beim Hotel Alsik gibt es Cleanwater-Technologie, Wärmepumpe, Solarzellen und Fernwärme.

Auch einen Kinderpool gibt es. Foto: Karin Riggelsen

Die Spa-Abteilung, die am 20. Mai für alle geöffnet sein wird, hat 4.500 Quadratmeter mit 60 verschiedenen Angeboten. Vom Swimmingpool können die Gäste hinaus auf den Alsensund blicken. Die Kinder haben ihren eigenen Pool. Unter freiem Himmel kommt noch ein 30 Grad warmer Pool mit Salzwasser hinzu.
Im Haus werden wohltuende Massagen, Behandlungen, Training und Sport angeboten. Das Alsik-Team besteht aus 131 Personen aus 18 Nationen.

Das Yoga-Training leitet Gilbert Langner (51) aus Flensburg. Er war früher Finanzmitarbeiter in Hongkong, machte dann aber mit 47 Jahren eine Kehrtwende. Heute hilft er anderen mit Yoga zu einem gesünderen Leben.
Die eine Wand im Restaurant Freya hat übrigens die Ziegelei Petersen in Nübel Nor produziert. Die Wand wurde mit speziellen Kolumba-Steinen gemauert.

Hotel Alsik
Das Hotel von außen Foto: Karin Riggelsen
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