Neueröffnung

„Hotel 6400“ nächste Woche voll ausgebucht

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Das neue Hotel wurde gebührend eingeweiht. Foto: Ilse Jacobsen

Stephan Kleinschmidt von der Schleswigschen Partei (SP) gab dem neuen Hotel in Sonderburg den offiziellen Stempel: Sonderburg habe großes Potenzial, meint er.

Wo einst Schüler im Kollegium am Sonderburger Solglimt hausten, können sich seit Freitag Gäste ein modern eingerichtetes Doppelzimmer mit eigenem Bad buchen. Sonderburgs neueste Übernachtungsstelle, das Hotel 6400, wurde gestern feierlich eingeweiht. Es verfügt über 48 Doppelzimmer.

Inhaber sind der erfahrene Hotelbetreiber Mads Friis, Benniksgaard und Torben Hansen. Sie haben rund vier Millionen Kronen in den Umbau des Kollegiums investiert. Seit Dezember haben die Handwerker ordentlich geschuftet, damit gestern fast alles fertig war.

Sonderburg braucht mehr Übernachtungsmöglichkeiten

„Bis heute haben wir schon 730 Zimmer verbucht. Und dabei hatten wir ja bislang noch nicht einmal geöffnet. Erst jetzt können wir dafür sorgen, dass die Gäste zufrieden sind und uns auf diese Weise vermarkten. Aber Sonderburg ist eine schöne Stelle, und viele wollen gern hierherkommen“, erklärte Mads Friis vor der offiziellen Einweihung. Und ganz viele Gäste leiteten das Wochenende mit einem Besuch im neuen Hotel ein. Der Saal war voller Menschen.

Mads Friis hieß die Gäste willkommen. „Torben kaufte diesen Ort, und dann stand dieser ein paar Jahre und schlief ein wenig. Als ich einmal über die Große-Belt-Brücke fuhr, klingelte mein Handy. Das war Torben, der fragte, ob ich in Rinkenis ein paar Brandschutztüren gebrauchen könnte. Aber da hatte ich den Umbau gerade abgeschlossen. Aber ich fuhr hierher, und wir wurden uns schnell einig, dass hier ein Hotel entstehen müsste“, erzählte Mads Friis.

Ihn störte es überhaupt nicht, dass er nun nicht nur in Rinkenis, sondern auch in Sonderburg aktiv ist. „Ich will immer da sein, wo etwas passiert. Und Sonderburg hat wirklich viel zu bieten. Das wird noch mehr Menschen nach Sonderburg locken“, meinte er. In der nächsten Woche ist das Hotel 6400 aufgrund des Aprilfestivals übrigens voll ausgebucht.

Anschließend ergriff der Vorsitzende für kulturelle und regionale Entwicklung, Stephan Kleinschmidt (SP), das Wort. Auch er sah voraus, dass Sonderburg als Touristendestination noch ganz viel Potenzial hat. „Sonderburg hat seine ganz eigene Identität“, so der Politiker, der nicht
zuletzt den Gendarmenpfad und die besondere Geschichte der Gegend hervorhob. Kleinschmidt überreichte Mads Friis ein großes Plakat von Sonderburg.

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