Gesundheitswesen

Das Gichthospital der Zukunft

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Das Wärmebassin mit Blick auf das Hotel Alsik. Foto: Karin Riggelsen

Am Donnerstag wurde im neuen Gichthospital im Sonderburger Krankenhaus Richtfest gefeiert. „Ein riesiger Gewinn für die Gichtpatienten“, meint Poul-Erik Svendsen.

Am südlichen Gelände des Sonderburger Krankenhauses wurde am Donnerstag in schönstem Sonnenschein gefeiert. Die erste Etappe des neuen modernen Gichthospitals konnte abgeschlossen werden, und gestern wurden die Kränze in luftige Höhen gehievt.
Für die Gichtpatienten wird das neue Hospital landesweit der erste Ort, wo die verschiedenen Fachgruppen noch enger zusammenarbeiten. Ob Facharzt, Rheumatologe, Krankenschwester, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Orthopäde, Sozialberater oder Diätist – zusammen sollen sie die besten Ergebnisse erzielen.

Krankenhausleiter Thue Boye Hvorslev sprach von einer langen Reise. „Es wird ein in die Zukunft weisendes Gichthospital für alle Patienten. Unser Ziel ist es, dass noch mehr Menschen mit Gicht ein aktives Leben führen und auf dem Arbeitsmarkt bleiben können“, sagte er.

„Aus Sicht der Patienten bin ich sehr froh, dass wir in einem modernen Rahmen die optimalste Gichtbehandlung Dänemarks anbieten können. Das gilt für Patienten, die eine frühe ambulante Behandlung benötigen, aber im Besonderen auch für die, die künftig das hohe spezialisierte querfachliche Rehabilitierungsangebot nutzen werden“, erklärte der Vizedirektor des Gichtvereins, Henrik Kjær Hansen. Das neue Gichthospital wird in Zusammenarbeit mit Syddansk Universitet und der Region Syddanmark auch forschen.

„Ein riesiger Gewinn für die Gichtpatienten“

„Seit wir vereinbarten, dass das Gichthospital ins Sonderburger Krankenhaus zieht, haben wir den Prozess voller Spannung und Interesse verfolgt. Deshalb ist es ein Vergnügen, diesen wichtigen Meilenstein markieren zu können. Das, was der Gichtverein hier in Sonderburg macht, wird ein riesiger Gewinn für die Gichtpatienten“, stellte der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses der Region Syddanmark, Poul-Erik Svendsen, fest. Auch Bürgermeister Erik Lauritzen und der Architekt Helge Skovbjerg von Rubow Arkitekter freuten sich.

Für das neue Gichthospital haben A. P. Møller og Hustru Chastine Mc-Kinney Møllers Fond til almene Formaal, VILLUM Fonden, Knud Højgaards Fond und Augustinus Fonden Gelder gespendet.

Seit 1956 liegt das „Kong Christian X’s Gigthospital“ in Gravenstein. Ende 2018 soll das Krankenhaus in Sonderburg eröffnet werden. Wo heute 42 Patienten behandelt werden, wird es in Sonderburg nur 28 Einzelzimmer geben. Neben dem Krankenhaus wird ein Neubau mit Warmwasserbassin errichtet. Der Um- und Anbau kostet 67 Millionen Kronen. Das Hospital wird offen und freundlich eingerichtet.

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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