Schulaktion

Förde-Schüler beschenkten andere

Förde-Schüler beschenkten andere

Förde-Schüler beschenkten andere

Gravenstein/Gråsten
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Die Klassen 3b und 4b haben an der Aktion teilgenommen. Foto: Förde-Schule

Wie leben Kinder ohne eigene Familie? Seit einigen Jahren macht die Förde-Schule mit der Aktion „Omvendt Advendskalender“ auf den Alltag in den SOS-Kinderdörfern aufmerksam. 1.775 Kronen haben die Schüler in diesem Jahr eingenommen und gespendet.

Zwei Klassen der Förde-Schule haben an der Aktion „Omvendt Adventskalender“ der Organisation „SOS Børnebyerne“ mitgemacht. Die Schüler der Klassen 3b und 4b haben insgesamt 1.775 Kronen gesammelt, die an elternlose oder Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen geht, die in einem SOS-Kinderdorf leben.

Täglich öffneten die beteiligten Förde-Schüler einen digitalen Adventskalender, in dem ein SOS-Kinderdorf-Kind von seinem Leben berichtete. Sahen, wie ein Junge aus Plastiktüten einen Fußball baute, hörten von den Schicksalen anderer Kinder, die ohne eine Familie, ohne ein Zuhause aufwachsen.

Oft sprechen die Schüler auch in den Pausen noch von den Eindrücken aus den kurzen Filmen, in denen andere Kinder von sich erzählen.

Nele Tittelbach, Lehrerin


In ihrer Freizeit sammelten die Schüler Geld: Sie verdienten es sich beispielsweise durch extra Hilfe im Haushalt, Eltern und Großeltern „bezahlten“ für eine besondere Mithilfe im Alltag, auch Onkel und Tanten spendeten „Arbeitslohn“, sodass am Ende des Advents eine stattliche Summe zusammengekommen war.

Das Schicksal anderer Kinder sehen

Für Lehrerin Nele Tittelbach ist die Aktion eine gute Möglichkeit, über das Schicksal und den Alltag anderer Kinder zu sprechen – und somit auch das eigene Leben zu reflektieren. „Oft sprechen die Schüler auch in den Pausen noch von den Eindrücken aus den kurzen Filmen, in denen andere Kinder von sich erzählen“, so die Klassenlehrerin.

Andere in der Weihnachtszeit beschenken, anstatt immer nur selbst etwas zu erhalten – der umgekehrte Adventskalender hat den Schülern viel gegeben, obwohl oder gerade weil sie selbst gegeben haben, sagt Nele Tittelbach.

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