Ruderverein Gravenstein

Familientag großer Erfolg

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Gravenstein/Gråsten
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Jens Klepper (im Boot) mit dem ersten Vorsitzenden Daniel Andersen auf der Brücke. Foto: drg

Deutscher Ruderverein Gravenstein arrangierte zum ersten und nicht zum letzten Mal einen Familientag.

Der Ruderverein Gravenstein lud am Sonnabend Familien ein – und 35 Personen trotzten dem nassen Wetter und machten sich auf zu einem gemütlichen Ausflug mit dem Ruderboot. Den Schnupper-Gästen gefiel das Programm und die lockere Stimmung – acht Personen meldeten sich als neue Mitglieder beim DRG an. Es wird bestimmt erneut ein Familientag abgehalten, meint der zweite Vorsitzende Jens Klepper. Es folgt ein Erlebnisbericht von Norbert Nissen.

Der Ruderverein Gravenstein hatte am Sonnabend eingeladen zu einem Familientag, Rudern, Spielen, Kaffeetrinken, Grillen. Das Wetter sah nicht so vielversprechend aus. Der Himmel rundum grau und Regen, doch das Wasser war ruhig. Auf dem Tresen reiten sich schon die Teller mit leckeren Kuchen. Wir können ja auch erst Kaffee trinken, vielleicht hört der Regen auf, zum Abend soll die Sonne durchkommen. Versprechungen. Wir fahren, Zweier mit Steuerfrau machte sich auf den Weg, hinaus auf die Förde, bei fast spiegelglattem Wasser. Ideal für einen, der das zweite mal im Ruderboot sitzt. Zwei vorbeifahrende Motorboote ließen unser Boot in den Wellen leicht schaukeln.

Als wir zurück in Sichtweite des Bootshauses kamen, hatte der Regen aufgehört und es kam uns ein Einer entgegen, ein Vierer mit Steuermann war auch ins Noor gefahren. Wir fanden, wir hatten uns unseren Kaffee verdient. Der Himmel klarte auf und die Sonne kam durch, da herrschte auch am Steg reges Treiben.

Unsere Neuerwerbung, ein Kanu, war im Wasser und es ging mit wechselnden Besatzungen, Erwachsene mit Kindern hatten ihren Spaß auf Rundtouren in der Sildekule. Ich hatte ein Kanu nicht so kentersicher in Erinnerung. Im Rennzweier war es für Jens die erste Ausfahrt, und er landete nicht im Wasser.

In der Einladung wurde an Badezeug erinnert. Die Kinder waren mutig, hechteten von der Brücke ins Wasser, plantschten und schwammen zwischen den Booten umher. Auch die zwei Kajaks waren im Wasser. Das Einsteigen ist zunächst die größte Schwierigkeit, doch mit gekonnter Hilfestellung von Bjarne hatte Russlin es geschafft. Im Klubraum waren unter Aufsicht einige Kunstwerke entstanden. Die mit Wasserfarben gemalten abstrakten Bilder hingen über der Heizung zum Trocknen.

Es herrschte überall reges Treiben und Spielen.Der Grill war rechtzeitig angeheizt. An langer Tafel wurde unter eifriger Mitwirkung der Kinder der Tisch gedeckt. Am runden Tisch war das Büfett aufgebaut. Gegrilltes, verschiedene Salate, Brot und Nachspeise luden ein und machten richtig Appetit. Bei der Tischmusik gingen die Wünsche doch auseinander, und beim raten, zu welchem Film die Melodien gehörten, scheiterten wir meist auch, und zum Trost gab es ja auch keinen Kaffeebecher wie bei einigen Sendungen im Radio. Es war ein abwechslungsreicher, gelungener Nachmittag, auch einige neue Mitglieder brachte er.

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