Hotel ist gefragt

Bella Italia will ausbauen

Bella Italia will ausbauen

Bella Italia will ausbauen

Sonderburg/Sønderborg
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Dem Hotelanbau müssten Parkplätze weichen. Foto: rie

Das vor zwei Jahren eröffnete Hotel Bella Italia in Sonderburg ist derart gefragt, dass die Brüder Michel und Daniel Totaro bereits die Errichtung eines weiteren Flügels in Erwägung ziehen.

Im November 2015 konnte Bella Italia an der Lille Rådhusgade 33 das neue Hotel eröffnen. Die Investition in 16 Doppelzimmer haben die Brüder Daniel und Michel Totaro nicht bereut. Die Zimmer sind generell gut ausgebucht.

Bedarf war vorhanden

„Wir haben ja auch mit einem Erfolg gerechnet. Es gab einen ganz klaren Bedarf“, erklärt Daniel Totaro. Das Hotel Bella Italia hat mit seinen auf 600 Quadratmetern modern und geschmackvoll eingerichteten Räumlichkeiten offenbar den Geschmack der Kunden getroffen. Das Hotel legt vor allem auf guten Service acht.

Service ist entscheidend

„Bei uns sind die Kunden nicht nur eine Nummer. Hier werden die Kunden wiedererkannt und wir wissen schnell, was sie eigentlich bevorzugen. Für die Kunden ist es ja auch einfach – sie können hier essen und anschließend nebenan übernachten“, erklären die Brüder. Das Hotel Bella Italia ist meistens von Montag bis Donnerstag voll belegt.

Die Brüder sehen in ihrem Betrieb mehr Potenzial. „Jetzt sehen wir erst einmal“, meint Michel Totaro. Die Idee: Auf dem Parkplatz neben dem Hotel könnte eine neue Abteilung mit 14 bis 16 weiteren Zimmern eingerichtet werden.

Neubau auf Parkplatz

Der Neubau in drei Stockwerken stünde in dem Fall auf dem Parkplatz von Bella Italia. Die Zimmer lägen nicht im Parterre, sondern in den oberen Etagen. Dort, wo auch ein Sitzungszimmer und eine Lounge angedacht sind.

Die Zimmer sind mit Absicht weit oben platziert. Grund sind nicht ganz nüchterne Spaziergänger, die in der Nacht am Hotel vorbeilaufen könnten. Sie sollen, so die Betreiber, den Gästen nicht die Nachtruhe rauben.

Michel Totaro erklärt, dass es trotz dem grünen Licht des technischen Ausschusses noch ein weiter Weg ist. Es müssen erst noch diverse Dinge geregelt werden – zum Beispiel stehen ein neuer Flächennutzungsplan und diverse andere Genehmigungen noch aus.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Voneinander lernen“