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„Als Revyen 2020" ganz abgesagt

„Als Revyen 2020" ganz abgesagt

„Als Revyen 2020" ganz abgesagt

Augustenburg/Augustenborg
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Das diesjährige Revue-Team wird erst im kommenden Jahr in Augustenburg auftreten. Wieder dabei sind Dorthe Wiseman, Jeanett B. Meelby und Kasper Keller Petersen. Die Neuzugänge sind Charlotte Skade Christensen, Mia Valentin Iwersen, Jens Peter Gammelgård und Páll Birgis Pálsson. Foto: Als Revyen 2020

Statt vollbesetzten Sälen muss die Revueleitung in Augustenburg nun umdenken. Ab Oktober wird für 2021 geprobt.

Eigentlich hätte die diesjährige Truppe von „Als Revyen 2020“ im März in vollbesetzten Sälen auftreten sollen. Aber dann kam die Corona-Pandemie und die Vorstellung wurde auf September verschoben. Aber jetzt sind auch diese Auftritte abgesagt worden. Das Team wird am 1. Oktober die Proben für die Revue-Vorstellung 2021 in Angriff nehmen.

Revue völlig unmöglich

„Es gibt mehrere Dinge, die eine Revue unmöglich machen“, so der Revue-Leiter Peter Buhl. Die neuen Einschränkungen der Behörden, die eine Ansteckungsgefahr bei Corona verhindern sollen, bedeuten für uns, dass der Platz und die Abstandsforderungen beim Publikum wahrscheinlich auch im September gelten werden. Wir müssten den Kartenverkauf auf unter die Hälfte begrenzen – zu höchstens 500 bei allen vier Vorstellungen. Sie schreiben auch vor, dass es zwischen den Schauspielern zwei Meter Abstand geben muss – das ist revuemäßig eigentlich völlig unmöglich“, so Peter Buhl.

Indem wir die Revue ganz absagen, werden wir bei den Hilfspaketen des Staats Gelder für den Unterschuss beantragen.

Peter Buhl, Revueleiter „Als Revyen"

„Eine Revue im September bedeutet außerdem, dass wir viel Energie in Änderungen im Programm stecken müssen, weil nicht alle Sketche nach einer so langen Pause und der Corona-Krise noch halten. Indem wir die Revue ganz absagen, werden wir bei den Hilfspaketen des Staats Gelder für den Unterschuss beantragen“, meint der Revue-Leiter.

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