Deutsche Minderheit

2020 war ein besonderes Jahr, das niemand vergisst

2020 war ein besonderes Jahr, das niemand vergisst

2020 war ein besonderes Jahr, das niemand vergisst

Sonderburg/Sønderborg
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Nach der Generalversammlung holten sich die Teilnehmer belegte Brote. Foto: Ilse Marie Jabobsen

Germania: Der Verein hat die Corona-Pandemie trotz allen Einschränkungen gut überstanden.

Corona hat natürlich auch den Ruderverein Germania am Verdens Ende in Sonderburg stark beeinflusst. Für Germania ging das vergangene Jahr mit weniger Spenden, weniger Beiträgen, weniger Kilometern, aber auch mit weniger Ausgaben zu Ende.

Der deutsche Ruderverein konnte das Jahr mit einem Plus von 64.000 Kronen abschliessen, wie die Kassiererin Susanne Klages am Mittwochabend bei der Generalversammlung im Clubhaus feststellen konnte. „Wir stehen gut da“, erklärte sie.

Viele Herausforderungen

Vorher blickte Vorsitzender Günther Th. Andersen auf ein ganz besonderes Jahr zurück: „2020 war ein ganz besonderes Jahr, das niemand vergisst. Coronabedingt mussten viele Aktivitäten im Verein abgesagt werden. Notgedrungen durften wir in unser Vereinshaus. Alles musste desinfiziert werden. Größere Versammlungen waren untersagt. Alles ganz außergewöhnlich.“

Mit Blick auf den sonnigen Alsensund Foto: Ilse Marie Jacobsen

Die eingeschränkten Aktivitäten zeigten sich auch bei der ruderischen Leistung. 2020 kamen die fleißigsten Ruderer bei Germania auf 8.232 Kilometer. „Nicht unser Niveau“, wie der Vorsitzende feststellte. Die meisten Kilometer bei den Frauen ruderte Susanne Klages (1.103 km). Ulla Lund brachte es auf 1.026 km. Bei den Herren war Mark Oliver Klages mit 1.906 km der Fleißigste.

Einsatz für den Nachwuchs

Viele Regatten wurden abgesagt. Im Sommer waren die Masterruderer aber zu Regatten in Holstebro, Friedrichstadt, Ratzeburg und Berlin. In Friedrichstadt siegten Arne I. Johannsen und Mark Oliver Klages.

2020 wurde bei Germania trotz Corona fleißig gearbeitet. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Kinder und Jugendliche von der Deutschen Schule Sonderburg fürs Rudern zu begeistern, ist keine einfache Angelegenheit. Es wurde ein Mini-Ruderlager durchgeführt. Das Rudern in den Schulalltag einzubinden, ist schwer. „Aber wir werden uns weiter bemühen müssen, um das auf die Reihe zu bekommen“, so Andersen.

Neue Mitglieder und Reklame

Sønderborg Roklub hat sich bei Germania erkundigt, ob die Ruderer beim nächsten Firmenrudern mitmachen. „Das hängt jedoch von einzelnen Germania-Mitgliedern ab, wie der Einzelne sich einbringen möchte. Ich mache eine Liste und dann sehen wir weiter“, kam es von Günther Andersen.

Arne Ingmar Johannsen (l.) und Claudia Horst Foto: Ilse Marie Jabobsen

Germania hat im Augenblick 88 Mitglieder. Über den Zuschuss vom Ruderverband Schleswig-Holstein und dem Nordschleswigchen Ruder-Verband ist Germania sehr dankbar.

2020 war ein ganz besonderes Jahr, das niemand vergisst. Coronabedingt mussten viele Aktivitäten im Verein abgesagt werden. Notgedrungen durften wir in unser Vereinshaus. Alles musste desinfiziert werden. Größere Versammlungen waren untersagt. Alles ganz außergewöhnlich.

Günther Th. Andersen, Vorsitzender Germania

„Wir sind abhängig von Spenden und Mitgliedsbeiträgen, um weiterhin ein attraktiver Verein zu bleiben. Und natürlich sind alle Mitglieder hier gerne gesehen, um das Rudern zu genießen. Ich bitte alle: Macht Reklame und schafft neue Mitglieder herbei“, bat der Vorsitzende.

Alle nahmen Wiederwahl an

Bei den Wahlen gab es die eine Wiederwahl nach der anderen. Die Kassiererin heißt weiterhin Susanne Klages. Chris Eisenkrämer ist Wanderruderwart, Hans Dehn Ruderwart, Uwe Petersen Bootswart. Hauswartin ist immer noch Helene Iwersen, Pressewarte sind Chris Eisenkrämer und Mark Oliver Klages.

Die Brücke wurde 2020 bei dem schönsten freundlichen Wetter an Land gezogen. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Die Jugendvertreterin ist Susanne Klages. Vertreter der Passiven und Revisor sind weiterhin Doris Ravn und Hans Dehn. Chris Eisenkrämer und Susanne Klages kümmern sich um die Homepage.

Günther Andersen dankte abschließend Helfern, Trainern und Teilnehmern: „Für 2021 wünsch ich allen viel Spaß und Erfolg. Insbesondere, dass wieder Normalität eintreten wird.“

Dann durften sich die 13 Teilnehmer belegte Brote holen.

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