Feierlichkeit

18. April: Gedenken im geschlossenen Kreis

18. April: Gedenken im geschlossenen Kreis

18. April: Gedenken im geschlossenen Kreis

Düppel/Dybbøl
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Das Bild zeigt die traditionelle Gedenkfeier, die jedes Jahr am 18. April auf den Düppeler Schanzen stattfindet. Foto: Karin Riggelsen (Archivbild)

Auch in diesem Jahr wird es am 18. April keine öffentliche Gedenkfeier auf den Düppeler Schanzen geben. Der zuständige Kontaktausschuss muss sich an die Corona-Bestimmungen halten. Nur einige wenige geladenen Gäste nehmen an der Zeremonie teil.

Vor 157 Jahren kam es am 18. April auf den Düppeler Schanzen zu einer entscheidenden Schlacht zwischen Dänemark und Preußen-Österreich.

Normalerweise findet vor diesem Hintergrund am 18. April auf Düppel ein öffentliches Gedenken an diese Schlacht statt, die Dänemark verlor und den Landesteil Nordschleswig zum Teil Preußens machte. Wegen der geltenden Corona-Restriktionen muss die Gedenkfeier nun im zweiten Jahr in Folge unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Das hat der zuständige Ausschuss für militärische Traditionen im Bereich Sonderburg, „Kontaktudvalget For De Militære Traditioner i Sønderborgområdet“ am Montag mitgeteilt.

80-Quadratmeter-Flagge wird um 8 Uhr gehisst

Die Gedenkfeier wird wie 2020 mit einem begrenzten Teilnehmerkreis stattfinden. Neben den Flaggen-Hissern des Düppeler Geschichtszentrums und einer kleinen Abordnung von „Jydske Landsoldater“ wird es um 10 Uhr einige wenige Teilnehmer zur Kranzniederlegung geben, teilt der Ausschuss mit.

Die Flagge auf dem mit 68 Metern höchsten Punkt auf den Düppeler Schanzen wird um 8 Uhr gehisst. Die 25 Meter hohe Fahnenstange steht seit 1920 auf Düppel, seit 1958 ist sie aus Stahl. Ausschließlich zu besonderen Anlässen, am Geburtstag der Königin, dem „Valdemarsdagen“ und dem 18. April wird die 80-Quadratmeter große Flagge „Dronningeflaget“ gehisst.


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