Tourismus

Herzlich willkommen im Alsik

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Hotel-Direktorin Irmela Heinsius hieß persönlich die ersten Gäste vor dem Alsik willkommen. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Im Frühjahr 2019 wird das Hotel mit riesigem Spa-Bereich eröffnet. Am Sonntag durften Tausende den Bauplatz am Hafen besichtigen.

Am Sonntag war das direkt an der Wasserkante gelegene Hotel Alsik der Treffpunkt schlechthin. Tausende von Menschen marschierten zu dem großen Bauplatz am Sonderburger Hafen – zum ersten Mal konnten sich Interessierte einige Bereiche des riesigen, sonst hermetisch abgesperrten Bauplatzes mal von innen anschauen. Noch sind die Wände und Böden roher Beton, und überall schießen Kabel und Leitungen aus den Wänden. Es muss noch viel passieren, bevor das nagelneue Luxushotel mit Dänemarks größtem Spa- und Wellnessbereich im Frühjahr 2019 eröffnet werden kann.

Die ersten Besucher wurden um 11 Uhr in den ersten Stock des Spa-Bereichs geleitet. Am Eingang begrüßte die Hoteldirektorin Irmela Heinsius die Gäste. In der noch sehr rustikal wirkenden Halle des großen Spa-Bereichs konnte nicht zuletzt die tolle Aussicht hinüber zum Alsion bewundert werden. In der Abteilung werden später unter anderem auch auch eine Panorama-Sauna, und Wellness-Screening mit 60 verschiedenen Programmen angeboten. Nicht nur Hotelbewohner, sondern alle können sich im Alsik etwas Gutes tun.

Die tolle Aussicht vom Alsik zur Kong Christian X. Brücke hat viele beeindruckt. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Geschmacksproben

Für Konferenzen werden 1.500 Quadratmeter Fläche eingerichtet. Im Erdgeschoss unter dem Turm konnten die Gäste sehen, wo der Empfang, das Café, und die drei Restaurants liegen werden. Der dänische Sternekoch und Betreiber der Restaurants, Jesper Koch, hatte beim Alsik Restaurant und dem Restaurant Freia Geschmacksproben für die vielen Gäste vorbereitet. 2.500 Portionen von Topinambur-Suppe mit Bacon, Kräutern und einem fetzigen Rote-Beete-Salat und Rote Grütze wurden serviert.

„Das ist ganz schön stark“ meinte Tove Jørgensen, die sich mit ihrem Mann Holger unter anderem den Rote-Beete-Salat auf der Zunge zergehen ließ. Die beiden waren begeistert. „Es ist ein spannendes Gebäude und wir wollen doch in den Restaurants hier speisen“, meinte sie. Alle konnten sich auch an einem Quiz mit einigen attraktiven Prämien beteiligen.

Dort, wo in den kommenden Monaten der große Empfangsbereich eingerichtet wird, gab es eine Jobbörse. Dort stand die HR-Verantwortliche Christel Leiendecker, und informierte die vielen Interessenten über die Möglichkeiten. Das Hotel Alsik wird der Arbeitsplatz von 110 Mitarbeitern. Einer von denen, die sich Infos vor Ort holten, war Carl Alnor. „Ein Job hier wäre doch perfekt“, meint der 30-Jährige, der eigentlich bei Hannover aufgewachsen ist, doch nun in Ekensund lebt. Die Gäste waren begeistert – auch Ruth und Jørgen Hesselberg, „Das ist einfach so spannend und spektakulär – und modern“, erklärte Ruth Hesselberg. „Damit liegt Sonderburg international ganz vorne“, meinte auch ihr Mann Jørgen Hesselberg.

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