Wirtschaftswelt

Neues Netzwerk soll Grenzland ankurbeln

Neues Netzwerk soll Grenzland ankurbeln

Neues Netzwerk soll Grenzland ankurbeln

Sonderburg/Sønderborg
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Eine automatisierte und nachhaltige Lebensmittelproduktion ist ein Kernthema des neuen Netzwerkes. Foto: Claus Thorsted/Jysk Fynske Medier/Ritzau Scanpix

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Die Kommune Sonderburg will Geschäftsideen und Wirtschaftsleben grenzüberschreitend ankurbeln. Der Arbeitstitel des Projektes: Digital Valley.

Wie kann sich das Grenzland besser vernetzen und wie können Unternehmen grenzüberschreitend die Wirtschaft ankurbeln? Diese Frage beschäftigt Verwaltung und Wirtschaftsleben in Süddänemark und Norddeutschland seit vielen Jahren.

Nun arbeitet die Kommune Sonderburg zusammen mit der Region Süddänemark und weiteren Grenzland-Kommunen an einer neuen Entwicklungsinitiative.

„Bislang nur sporadisch geglückt“

„Wir haben schon viele Organisationen, die versuchen, die Wirtschaft im Grenzland in Schwung zu bringen. Und man muss sagen, dass es bislang nur sporadisch geglückt ist“, sagt Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.).

Er hat die neue Initiative am Mittwoch mit den Mitgliedern des Ökonomieausschusses besprochen.

Es geht nicht darum, eine neue Organisation zu schaffen, mit Sekretariat und Direktor und Rahmen. Es geht darum, ein Netzwerk zu schaffen, das Kontakte und Informationen vermittelt, das Ideengeber und Unternehmen zusammenbringt.

Erik Lauritzen, Bürgermeister

Doch worum handelt es sich bei dem Projekt mit dem Arbeitstitel „Digital Valley“? „Es geht nicht darum, eine neue Organisation zu schaffen, mit Sekretariat und Direktor und Rahmen. Es geht darum, ein Netzwerk zu schaffen, das Kontakte und Informationen vermittelt, das Ideengeber und Unternehmen zusammenbringt“, so Lauritzen.

Beteiligt sind Unternehmen, Kommunen und die Region Süddänemark, aber auch Geschäftsleute aus Deutschland und das Land Schleswig-Holstein.

„Wobei es bislang am schwersten gefallen ist, Unternehmen auf deutscher Seite zu finden, die sich dem Projekt anschließen wollen“, sagt Lauritzen.

Arbeitsgruppe präsentiert Ziele

Im Januar 2021 hatte sich eine Arbeitsgruppe gebildet. Das letzte Treffen der Interimsgruppe findet im Oktober statt, danach sollen Ziele und Visionen des Netzwerkes präsentiert werden.

Eine Internetplattform ist geplant. Hauptthemen des Netzwerkes sind klimaneutrale Transport- und Mobilitätsformen, nachhaltige Lebensmittelproduktion sowie eine gesunde und effektive Gesellschaft.

Das Projekt soll durch private Spenden und möglicherweise Interreg-Mittel finanziert werden.

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