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Sonderburg liebäugelt mit Umweltzone

Sonderburg liebäugelt mit Umweltzone

Sonderburg liebäugelt mit Umweltzone

Paul Sehstedt
Sonderburg/Sønderborg
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Lastkraftwagen sollen laut Umweltplan der Kommune Sonderburg aus dem Stadtbild weitgehend verbannt werden. (Symbolfoto) Foto: Karin Riggelsen

Politisch zwar „nicht aktuell“, wird das Thema aber von der Verwaltung laufend beobachtet. Es geht dabei, anders als in Deutschland, ausschließlich um den Schwerverkehr.

Die Kommune Sonderburg wird früher oder später eine Umweltzone für Schwertransporte einführen. Das geht aus dem Umweltplan Zero+ hervor. Wie Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.) dem „Nordschleswiger“ nun sagte, wird dies allerdings eher später als früher der Fall sein.

„In unserem Umweltplan Zero+ erwähnen wir die Möglichkeit, eine Umweltzone in Sonderburg einzurichten, aber politisch aktuell ist das nicht“, erklärt Lauritzen (Soz.).

Auch andere Lösungen sollen in Erwägung gezogen werden

„Wir müssen abwägen, ob eine Zone realistisch und praktisch machbar ist. Wenn sich andere Lösungen anbieten, den Schwerverkehr zu begrenzen, werden wir diese natürlich in Erwägung ziehen. Unsere zuständige Verwaltung beobachtet die Entwicklung laufend, um gegebenenfalls ein Maßnahmenpaket vorzulegen.“

Die vier Großstädte Kopenhagen, Odense, Aarhus und Aalborg haben schon vor etlichen Jahren Umweltzonen eingerichtet, in denen der Verkehr für Busse und Lastwagen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht stark eingeschränkt und nur mit strengen Auflagen möglich ist.

Eine wesentliche Verschärfung tritt ab dem 1. Juli 2020 in Kraft: Ab dann dürfen Lieferwagen unter 3,5 Tonnen nur in die Zonen einfahren, falls sie nach dem 1. Januar 2007 zugelassen sind. Die Regelung gilt ausschließlich für Dieselfahrzeuge.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Grüne Zukunft“