Regionswahl

Trotz schlechter Umfragen: Weiterhin Mehrheit für die bürgerlichen Parteien in der Region

Trotz schlechter Umfragen: Weiterhin Mehrheit für die bürgerlichen Parteien in der Region

Trotz schlechter Umfragen: Weiterhin Mehrheit für die bürgerlichen Parteien in der Region

Süddänemark
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Regionsratsvorsitzende Stephanie Lose (Venstre) ist Favoritin im Kampf um den Posten als Regionsratschef. Foto: Region Syddanmark

Eine Meinungsumfrage des Medienhauses Jysk Fynske Medier zeigt, dass trotz einer weichenden Venstre-Unterstützung seitens der Wähler die bürgerlichen Parteien in der Region Süddänemark weiterhin eine Mehrheit hätten.

Die Partei Venstre wird laut Umfragen bei der kommenden Regionswahl ein Wahl-Debakel erleiden. Das berichtet die Tageszeitung JydskeVestkysten. Eine Prognose der Jysk Fynske Medier zeigt, dass Venstre jeden siebten Wähler verlieren wird. Die Partei mit dem größten Zuwachs werden die Volkssozialisten (SF) sein, deren Spitzenkandidaten der frühere Außenminister Villy Søvndal ist.

Die bürgerliche Fraktion mit Venstre, Dänischer Volkspartei (DF), Konservativen und Liberale Allianz werden demnach von 55,6 Prozent der Stimmen (Wahl 2013) auf 49,2 Prozent fallen – was dennoch ein komfortabler Vorsprung gegenüber den „roten“ Parteien (Sozialdemokraten, SF und Einheitsliste) mit 40,9 Prozent ist.

Lediglich Venstre wird der Umfrage zufolge rund fünf Prozent der Stimmen verlieren. Doch das ist trotz allem ein positives Ergebnis, meint die Regionsratsvorsitzende Stephanie Lose (Venstre), man müsse bedenken, dass der frühere Regionsvorsitzende Carl Holst mit 100.000 persönlichen Stimmen nicht bei der Wahl antritt, so Lose zu JydskeVestkysten.

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