Tour de Paris

Team Sønderjylland ist in Paris angekommen

Team Sønderjylland ist in Paris angekommen

Team Sønderjylland ist in Paris angekommen

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Paris
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Team Sønderjylland ist vollzählig in Paris angekommen. Foto: Privat

Radeln für den guten Zweck: Uwe Jessen und Mette Olesen aus der deutschen Minderheit haben nach acht Tagen mit dem Team Sønderjylland Paris erreicht. Die Beine schmerzen – doch die Freude überwiegt.

Nach rund 1.300 Kilometern in den Beinen, war es am Sonnabend für die Freizeit-Radler in den gelben Trikots vom Team Sønderjylland endlich soweit. Zieleinlauf bei der „Tour de Paris“, mit der für die Kinderkrebshilfe Geld gesammelt wird, in der französischen Hauptstadt.

Mit dabei waren auch wieder Mette Olesen und Uwe Jessen aus der deutschen Minderheit. Die Freude nach den Strapazen der vergangenen Tage war auch bei ihnen groß, als die Ziellinie überfahren werden konnte.

In Paris warteten Freunde und Angehörige auf die Fahrer. Foto: Privat

„Es war wieder fantastisch. Ich fühle mich gut, aber länger hätte es auch nicht sein müssen“, sagt Uwe Jessen nach der Tour.

Etwas mehr als 100 Kilometer standen am letzten, achten Tag, auf dem Programm. 965 Höhenmeter wollten zum Schluss noch ein mal bewältigt werden.

Wie es Tradition ist, radeln die Fahrer, die die vergangenen Tage dauerhaft von Technikern, Kartenlesern und Serviceleuten begleitet wurden, die letzten Kilometer kurz vor dem Ziel alleine zum Zielpunkt. An einem Kanal entlang, an dem alle 2.100 Team-Rynkeby-Fahrer aus 54 Teams und sieben Nationen vorbeikommen und sich gegenseitig Spalier stehen. Für Uwe Jessen, der zum zweiten Mal bei der Tour dabei ist, abermals ein riesiges Erlebnis.

„Das ist einfach unglaublich und nur schwer in Worte zu fassen. Es ist so eine großartige Stimmung. Die Kulisse an dem Kanal, an dem dann alle Fahrer vorbeikommen ist wirklich faszinierend. Zehn Monate hat man darauf hingearbeitet und dann sieht man über 2.000 Fahrer, die genau das Gleiche gemacht haben. Das ist einfach toll“, so Jessen erleichtert.

Gruß an die vorbeifahrenden Kollegen Foto: Privat

Auch mit seiner eigenen Leistung ist der BDN-Generalsekretär zufrieden: „Es lief bei mir viel besser, als noch im vergangenen Jahr. Ich hatte eine größere Grundkondition und auch vom Kopf her lief es besser, da ich ja schon wusste, was auf den einzelnen Etappen auf mich zukommt.“

Besonders Gefallen hat ihm wieder einmal die Stimmung innerhalb des Teams. „Sobald wir alle das gelbe Trikot übergezogen haben, sind wir ein Team – egal ob Arzt, Feuerwehrmann, Krankenschwester oder Kellnerin. Die Stimmung ist einfach toll“, berichtet Uwe Jessen.

Erschöpft, aber erleichtert Foto: Privat

Er freut sich bereits auf das nächste Mal, was in seinem Fall aber nicht im kommenden Jahr sein wird. „Da überschneidet sich der Termin leider mit den 2020-Feierlichkeiten in Düppel, aber in zwei Jahren will ich wieder dabei sein.“

Nach den anstrengenden Tagen steht für die beiden BDN-Leute nun erst einmal Urlaub auf dem Programm. Während Jessen noch eine Woche mit seiner Familie in Paris bleibt, zieht es Mette Olesen in die Sonne Spaniens, um Kraft zu tanken. Denn sie will auch 2020 wieder für den guten Zweck kräftig in die Pedale treten.

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