Team Nordschleswig – Æ Mannschaft

Die neuen Faustballerinnen überzeugen auf Anhieb

Die neuen Faustballerinnen überzeugen auf Anhieb

Die neuen Faustballerinnen überzeugen auf Anhieb

Tingleff/Tinglev
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(V. l.) Sören Nissen (Trainer), Ina Dinsen Kruse, Katja Andresen, Carina Loba, Sarah Wittmann, Susanne Thomsen, Camma Nissen, Anne-Didde Holt, Lousie Andresen, Anna Warm, Alexandra Schröder, Aylin Benkjær, Svenja Naujeck Foto: Uffe Iwersen

„Sie waren besser als die Männer bei ihrem ersten Training“: Team Nordschleswig – Æ Mannschaft hat nun auch eine Frauen-Faustballmannschaft in seinen Reihen – und die überzeugte die Verantwortlichen bereits beim ersten Training.

Die Marke Team Nordschleswig – Æ Mannschaft wächst weiter. Am vergangenen Wochenende hat sich erstmals die neu ins Leben gerufene Frauen-Faustballmannschaft zum Training getroffen. In der Sporthalle in Tingleff konnte Sören Nissen, der bereits die Männermannschaft trainiert, zwölf junge motivierte Frauen zur zweistündigen Einheit begrüßen. Diese zeigten, obwohl allesamt noch nie gegen einen Faustball geschlagen haben, was in ihnen steckt. Selbst die Verantwortlichen staunten, was die Faustball-Neulinge da aufs Parkett zauberten.

„Ich muss wirklich sagen, dass die Frauen gegenüber dem ersten Training unserer Männer technisch deutlich besser waren“, so Team-Nordschleswig-Organisator und Interims-Pressesprecher Thore Naujeck. Er hat in den vergangenen Wochen mächtig herumtelefoniert, um die Mannschaft auf die Beine zu stellen.

Voller Einsatz: Der Ehrgeiz war bei allen deutlich zu spüren. Foto: Uffe Iwersen

Neben den zwölf Anwesenden hat er noch sieben weitere auf dem Zettel, die ihr kommen für die nächsten Trainingstage zugesichert haben. Dass auch die bereits mitmachenden Teilnehmerinnen wiederkommen werden, da ist Thore sich sicher. „Die Mädels hatten viel Spaß, ich bin mir bei allen 100 Prozent sicher, dass sie wiederkommen werden.“ Und was sagen die Frauen selbst? Hatten sie wirklich so viel Spaß? Der Tenor ist eindeutig: auf jeden Fall!

Blaue Arme und eine gute Chemie

„Es war unglaublich lustig, wir haben sehr viel gelacht. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es so viel Spaß macht“, sagt Anna Warm. Ihre Mitspielerin Susanne Thomsen stimmt ihr zu: „Es war einfach toll, die Chemie hat sofort gestimmt. Das war für mich etwas Besonderes, was die Minderheit auch ausmacht. Viele von uns hatten sich lange nicht gesehen oder kannten sich nur flüchtig, aber man hat sich sofort wohlgefühlt. Es war wie nach Hause kommen“, so Susanne. Für sie war Faustball nicht so schwierig, aber dafür deutlich schmerzhafter als erwartet. „Mein ganzer Unterarm und mein Daumen sind blau.“

Schmerzen und blaue Unterarme gibt es beim Faustball inklusive: Trotzdem, die Mädels freuen sich bereits auf das nächste Training. Foto: Uffe Iwersen

Bei Anna sieht das nicht anders aus. „Mein Unterarm ist bis heute blau, grün und gelb, gefühlt wechselt er täglich die Farbe.“ Doch das mache ihr nichts aus, sagt sie. „Bis zum nächsten Training im Dezember ist das alles wieder weg, dann kann ich wieder spielen“, so Anna, die genau wie Susanne schon dem nächsten Training entgegenfiebert.

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