FAUSTBALL

Auf dem Knivsberg flogen wieder die Fäuste

Auf dem Knivsberg flogen wieder die Fäuste

Auf dem Knivsberg flogen wieder die Fäuste

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Knivsberg /Knivsbjerg  
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Kurt Asmussen ist eine der festen Stützen im Team Nordschleswig. Foto: Sarah Nørgaard/JV

Das Team Nordschleswig/Æ Mannschaft hatte für den Sonntag zum ersten Faustballturnier seit Januar geladen. Sechs deutsche Mannschaften nahmen teil und eine von ihnen nahm den „2Lions Cup 2020“ mit nach Hause.

Endlich wieder Faustball: Am Sonntag hat das erste offizielle Turnier seit Januar 2020 stattgefunden, denn die Corona-Krise hat auch vor dem Team Nordschleswig/Æ Mannschaft keinen Halt gemacht und den Spielbetrieb mehr als ein halbes Jahr lang lahmgelegt.

Am Sonntag kamen bei perfekten äußeren Bedingungen acht Mannschaften zusammen, um den Sieger des „2Lions Cup 2020“ zu ermitteln.

„Das Wetter war toll und die Stimmung nicht minder begeisternd“, sagt Thore Naujeck, Spieler und einer der Verantwortlichen beim Team Nordschleswig. Zu den strahlenden Siegern zählte Naujeck und sein Team Nordschleswig allerdings nicht. Die Gäste von TuS Wakendorf sicherten sich den ersten Platz im Finale gegen den Bredstedter TSV. Die Nordschleswiger beendeten das Turnier auf dem dritten Rang.

„Das war aus sportlicher Sicht natürlich ärgerlich“, berichtet Thore Naujeck. „Wir sind im Halbfinale gegen die späteren Sieger ausgeschieden, aber wir hätten die Partie für uns entscheiden müssen. Wir hatten viele Möglichkeiten und haben Satzbälle vergeben. So kann man natürlich das Spiel nicht gewinnen. Der Bredstedter TSV war im Finale chancenlos gegen TuS Wakendorf – die hätten wir also auch schlagen können“, so Naujeck.

Acht Teams aus vier Vereinen

Gespielt wurde das Turnier auf zwei Feldern. Die Gastgeber waren mit zwei Teams vertreten, TuS Wakendorf mit drei Mannschaften. Hinzu kamen zwei Delegationen aus Großenaspe sowie der TSV Bredstedt. Die acht Teams machten das Turnier unter sich aus.

„Wir sind mit dem Zuspruch zufrieden. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn weitere Klubs dabei gewesen wären, aber gerade die deutschen Teams sind noch sehr vorsichtig, was Sport und Reisen angeht. Zudem haben einige Teams ausländische Spieler, die in Deutschland kein volles Aufenthaltsrecht genießen, sondern nur geduldet sind. Da machen sich die Mannschaften Gedanken über die Grenzkontrollen“, sagt Thore Naujeck. Es gebe daher Überlegungen, Turniere in der Zukunft auch im nordfriesischen Mildstedt oder Bredstedt auszutragen – trotz der großen Begeisterung für die Rahmenbedingungen auf dem Knivsberg.

Perfekte Bedingungen

„Alle haben von unserer Anlage geschwärmt. Wir wollen weiter daran arbeiten, den Knivsberg als attraktives Angebot für Faustballmannschaften zu etablieren. Dabei soll uns auch eine neue FSJ-lerin (Freiwilliges Soziales Jahr, Red.) zur Hand gehen. TuS Wakendorf war mit drei Teams hier und möchte unbedingt wiederkommen und bei uns eventuell ein Trainingslager für Jugendliche veranstalten“, so der Faustballer.

Sein Fazit: Auch wenn bei dem Turnier aus sportlicher Sicht mehr drin war, haben alle die positive und freundschaftliche Stimmung genossen.

„Wir waren einfach froh, mal wieder raus zu kommen“, sagt Thore Naujeck abschließend.

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