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„Ich bin wie ein Himbeer-Joghurt-Sahne-Kuchen“

„Ich bin wie ein Himbeer-Joghurt-Sahne-Kuchen“

„Ich bin wie ein Himbeer-Joghurt-Sahne-Kuchen“

Pauline Severin
Pauline Severin
Apenrade/Aabenraa
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Praktikantin Judith Reicherzer
Praktikantin Judith ist in ihrer Freizeit am liebsten in der Natur. Foto: André Mackus

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Wer sind eigentlich die Praktikantinnen und Praktikanten des „Nordschleswigers“? In diesem neuen Format wollen wir sie vorstellen – dafür interviewen sie sich gegenseitig.

Judith Anna Reicherzer

Alter: 25

Geburtsort: Oberstaufen, Bayern, Deutschland

Studienort: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Studiengang: Bachelor Skandinavistik/Ethnologie, Master Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung

Praktikum: 1. Juli bis 31. August

Wie bist du zum „Nordschleswiger“ gekommen?

Ich habe 2020 bei einer Exkursion ins dänisch-deutsche Grenzgebiet von meiner Uni aus mitgemacht. Diese war anlässlich 100 Jahre friedliche Grenze zwischen den beiden Ländern.

Unter anderem besuchten wir den „Nordschleswiger“, der ja den Fokus auf die deutsche Minderheit legt. Damals erfuhr ich, dass es die Möglichkeit gibt, dort ein Praktikum zu absolvieren. Daran habe ich mich zurückerinnert.

Wie waren deine Ankunft und deine ersten Tage hier?

Ich hatte ein sehr entspanntes Ankommen. Ich habe schon einige Praktika hinter mir und fand es sehr schön, dass es hier auch andere Praktikantinnen und Praktikanten gibt. Diese können einen noch mal ganz anders willkommen heißen. Wir wohnen auch zusammen, und weil sie schon länger hier sind, können sie mir auch gut helfen.

Hier war man auf meine Ankunft gut vorbereitet, und das war schön. Ich war auch positiv überrascht, dass ich gleich Artikel schreiben darf.

Praktikantin Judith Reicherzer
Judith Reicherzer im Redaktionsgebäude Foto: André Mackus

Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Was ich auf die einsame Insel mitnehme ... vermutlich etwas zu lesen, eine Person, die ich liebhabe und mit der ich reden kann, und Sonnencreme.

Das Meer oder die Berge – was ist dir lieber?

Ich komme ja aus den Bergen, deswegen kommt es schon vor, dass ich die vermisse. In Finnland war es sehr flach, als ich dort für ein Auslandssemester war. In Frankfurt habe ich die Hochhäuser – das ist auch ein guter Ausgleich. Ansonsten würde es mich schon eher in die Berge ziehen.

Praktikantin Judith Reicherzer vor Fotos
Praktikantin Judith macht in ihrer Freizeit Yoga und kocht gern. Foto: André Mackus

Welcher Kuchen wärst du und warum?

Spontan würde mir gleich der Himbeer-Joghurt-Sahne-Kuchen einfallen, weil das mein Lieblingskuchen ist, den meine Mama zu sämtlichen Anlässen backt. Mit dem könnte ich mich auch gut identifizieren. Meine Mama backt gerne mit Vollkorn, und das spricht für eine solide Grundlage. Ich bin auch recht bodenständig, und das Fruchtige ist das Überraschende – ich bin auch kreativ und für jeden Spaß zu haben. Und die Sahne ... vielleicht die Leichtigkeit, dass man das Leben nicht immer allzu ernst nehmen darf.

Drei Dinge, die auf deiner Bucket-Liste stehen?

Ich bin ja ein Skandinavien-Fan, und was ich bis jetzt von Skandinavien ausgelassen habe, ist Schweden. Das könnte ich mir ganz gut vorstellen zu bereisen. Auch Grönland, die Färöer und Spitzbergen würden mich sehr interessieren. Ein Traumurlaubsreiseziel ist auf jeden Fall noch Hawaii.

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