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„Alles mit Pasta und Burger in allen Variationen“

„Alles mit Pasta und Burger in allen Variationen“

„Alles mit Pasta und Burger in allen Variationen“

Pauline Severin
Pauline Severin
Apenrade/Aabenraa
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Praktikant Kilian Neugebauer kommt aus Flensburg und studiert in Sonderburg (Sønderborg). Foto: Pauline Severin

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Wer sind eigentlich die Praktikantinnen und Praktikanten des „Nordschleswigers“? In diesem neuen Format wollen wir sie vorstellen – dafür interviewen sie sich gegenseitig.

Kilian Neugebauer

Alter: 22

Aufgewachsen in: Flensburg, Schleswig-Holstein, Deutschland

Studienort: SDU Sonderburg (Sønderborg)

Studiengang: European Studies

Praktikum: 1. September bis 31. Januar

Wie bist du zum „Nordschleswiger“ gekommen?

Ich hatte 2019 einen Besuch beim „Nordschleswiger“ mit meiner ehemaligen Dänischklasse und fand das super interessant, was uns damals über die Arbeit der Zeitung und der deutschen Minderheit erzählt wurde. Ich bin dann nach Sonderburg gezogen und habe nach einer Möglichkeit gesucht, deutschsprachigen Journalismus in Dänemark zu machen. Da war „Der Nordschleswiger“ die erste Adresse.

Wie waren deine ersten Tage hier?

Sehr lehrreich. Ich habe schon mit vielen Leuten gesprochen, und mir wurde schon viel zugetraut – das war sehr überwältigend vielleicht im ersten Moment, aber auf jeden Fall spannend. Ich habe Lust auf die nächste Zeit.

Kilian Neugebauer (Mitte) an seinem ersten Arbeitstag gemeinsam mit Marle Liebelt und André Mackus Foto: Karin Riggelsen

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich reise unheimlich gerne und bin auch den kompletten Sommer gereist, am liebsten zusammen mit meiner Freundin. Sonst interessiere ich mich auch für Medien und die Musikbranche. Eigentlich alles außer Heavy Metal und Klassik hat Zugang zu mir gefunden – egal ob Deutsch, Dänisch, Englisch.

Ich mag es zu kochen – auch nahezu täglich. Seitdem ich ausgezogen bin, hat sich das ergeben. Ich koche alles mit Pasta und Burger in allen Variationen. Aber auch in der Freundesgruppe, zu viert oder zu fünft, in Sonderburg im Studierendenwohnheim machen wir gemeinsam Essen.

Kilian Neugebauer reist besonders gern mit seiner Freundin. Foto: Kilian Neugebauer

Flensburg oder Sonderburg?

Hmm ... Flensburg aufgrund der Nostalgie ... ja Flensburg, weil ich da so viele Erinnerungen und Freunde habe. Da hält mich so viel dran. Ich habe Flensburg aber erst schätzen gelernt, nachdem ich weggezogen bin. Ich habe so schöne Erinnerungen, so viele nette Leute und meine Familie dort – und auch meinen Hund!

Was darf in deinem Kühlschrank nie fehlen?

Viele Kinderriegel ... so für zwischendurch als Nervennahrung. Leider auch – ich möchte es reduzieren – eine kühle Cola.

Was war dein Traumberuf als Kind?

Ich habe mir damals als Kind schon die „Tagesschau“ angesehen und habe mir gedacht: Wow, die ganzen Leute, die hier sitzen und berichten, das ist richtig cool. Das war schon immer in der Schule für mich klar, dass ich später Nachrichtensprecher oder Journalist werden will. Dann kam noch dazu, dass ich mich für Politik und die sozialen Medien interessiert habe.

Kilian Neugebauer am Konferenztisch beim „Nordschleswiger“ Foto: Pauline Severin

Wohin würdest du am liebsten reisen?

Ich will unheimlich gerne nach Japan, weil das eine Kultur ist, die ich mir sehr spannend und noch mal ganz anders vorstelle. Leider wurde die Reise wegen Corona abgesagt.

Ich würde auch gerne mal – das hat mein Papa mal gemacht – eine Tour mit einem großen Campingwagen durch den Westen der Vereinigten Staaten machen: die ganzen Nationalparks, etwa der Grand Canyon, Los Angeles, San Francisco, Las Vegas und so weiter. Drei, vier Wochen unterwegs sein und einfach so völlig frei herumreisen.

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