Kultur

Gesche Nordmann stellt in Flensburg aus

Paul Sehstedt
Aubäk
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Gesche Nordmann in ihrem Atelier Foto: Paul Sehstedt

Ab dem 6. Februar sind ausgewählte Werke der Künstlerin im „Marzipan im Hof“ in Flensburg zu sehen.

Die fahle Januarsonne wirft ihr diffuses Licht durch die Fenster. Auf der Apenrader Förde gleitet die „Gunnar Seidenfaden“ Richtung Apenrade. Eine beneidenswerte Aussicht, die die Malerin und Schriftstellerin Gesche Stabenow Nordmann in Aubäk von ihrem Atelier aus hat.

Dort entstehen viele ihrer Draintings, eine Kombination aus Aquarell und Tusche. In diesen Tagen hat die Künstlerin Bilder herausgesucht, die sie im „Marzipan im Hof“ in Flensburg ab dem 6. Februar ausstellt.

Ihre Bilder strahlen Humor aus, die tanzenden Häuser sind ihr Markenzeichen, aber auch lustige Motive aus der Marsch spiegeln die humorvolle Malerin wider. Sie ist Meisterschülerin von (Hans) Günther Hansen, Warnitz, und zu ihren besonders einflussreichen Vorbildern gehören Picasso, Hundertwasser, Pollock, Gaudí, Carr und Nordquist.

Der Wechsel zwischen den unterschiedlichsten Genres macht Nordmann viel Spaß und daher wird ein Streifzug durch ihre Werke niemals langweilig.

„Unterwegs zu malen liebe ich“, erzählt sie freudestrahlend und holt vier dicke Skizzenbücher hervor. „Sie sind eine Art von Reisetagebüchern, in denen ich die Eindrücke, die mir begegnen, festhalte.“ Wenn sie irgendwo an ihrer Staffelei steht und malt, wird sie von Passanten angesprochen, und so ist schon manches Bild verkauft worden.

„Die Ausstellung verbinde ich mit einem Vorlesen aus meinem Koch- und Erinnerungsbuch, das ich vor Weihnachten herausgegeben habe“, sagt Gesche Nordmann. („Der Nordschleswiger“ berichtete). Die Ausstellung wird um 16 Uhr im Haus „Marzipan im Hof“, Angelburger Straße 25, Flensburg, eröffnet.

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