Grenzmuseum

Vorbereitungen für Jubiläumsfest 2020 laufen

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Christiansfeld
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Kaj Nielsen an einem Grenzstein. Der Stein ist auf dem Museumsgelände aufgestellt worden. Der schmucke Garten wurde vor einigen Jahren mit Stauden aus Königin Ingrids Park bepflanzt. Foto: Karin Friedrichsen

Grenzmuseum in Christiansfeld feierte am 10. Juli sein 23-jähriges Bestehen. 2020 stehen zwei große Ereignisse an.

Kaj Nielsen, der Vorsitzende des Grenzmuseums in Christiansfeld (Genforenings- og Grænsemuseet) hat am Dienstag zusammen mit Freiwilligen und Besuchern das 23-jährige Bestehen des Museums feiern können.

Das Museum am Frederikshøj nördlich von Christiansfeld ist seit 1995 Anlaufstelle von rund 82.000 Besuchern. „Die Besucherresonanz ist diesjährig auch gut“, freute sich der 70-jährige Ehrenamtler. Kaj Nielsen gehörte zu dem Kreis, der in den 90er Jahren die Initiative zur Einrichtung des Museums ergriff. Nach mehreren Um- und Anbauten schildert das Museum auf etwa 431 Quadratmetern die Geschichte des Landesteils. Schwerpunkt sind die Jahre um 1920. Was von den Dänen „Genforeningen“ genannt wird und für die Deutschen die Eingliederung Nordschleswigs in Dänemark ist, blickt auf ein geschichtsträchtiges Ereignis hin.

Am 10. Juli 2020 jährt sich der Tag, an dem König Christian X bei Frederikshøj über die Grenze von 1864 bis 1920 ritt, zum 100. Mal. Der berühmte Ritt geschah quasi vor den Fenstern des Museums. Die Feierlichkeiten zur Angliederung sind für die Christiansfelder von großer Bedeutung: „Bei uns steht ja auch noch das 25-jährige Jubiläum an“, erklärt Kaj Nielsen. Das Museum arbeitet eng mit der Kommune Kolding zusammen. Es wäre ein großes Geschenk, so Nielsen, wenn das Königshaus Glanz über die Feier im Museum werfen würde, genau wie bei der Einweihung 1995.

Dank der Sponsoren und mit finanzieller Unterstützung der Kommune Kolding, konnten die Museumsleute bei dem Künstler Flemming Jarle, Vejle, ein Jubiläumswerk in Auftrag geben. Jarle wird eine Bronzeskulptur sowie ein Bronzeband gestalten. Skulptur und Band werden unweit des Museums, dort wo die alte Grenze verlief, aufgestellt bzw. in die Fahrbahn eingelassen.

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