Dorfgemeinschaft

Süderballig: „Allein geht viel – gemeinsam noch viel mehr!“

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Süderballig/Gåsevig
Zuletzt aktualisiert um:
Mette Zippora Leth Schmidt, hier zu sehen mit Ehemann Carsten Leth Schmidt, ist Primus motor der Initiative “Spis Sønderballe”. Foto: Ute Levisen

Die Süderballiger Dorfgemeinschaft weihte die Initiative „Süderballig erleben“ ein, die Besucher auf die Vorzüge der Region aufmerksam macht.

„Allein geht viel – gemeinsam noch viel mehr!“ – Mit diesem Worten enthüllte Mette Zippora Leth Schmidt die „Früchte“ jahrelanger Vorbereitungsarbeit: die Hinweisschilder, die künftig auf die natürlichen, touristischen und nicht zuletzt kulinarischen Vorzüge der herrlich gelegenen Landschaft um Süderballig (Sønderballe) hinweisen.

Gedeckter Tisch – vor der Haustür

Am Sonntag trafen sich die Dorfbewohner, um ihr Projekt gebührend zu feiern. „Angefangen haben wir bereits vor drei Jahren damit, unsere Idee umzusetzen“, erzählt Mette Zippora Leth Schmidt, die Primus motor der Initiative „Oplev Spis Sønderballe“ ist. „Wir haben einen natürlich reich gedeckten Tisch – und das buchstäblich vor unserer Haustür“, schwärmt Carsten Leth Schmidt, Öko-Landwirt und Stadtratspolitiker der Schleswigschen Partei (SP) aus Süderballig. Selbst gepflanzte Obstbäume entlang der Wanderpfade gehören dazu. Insgesamt fünf Schilder – ebenso Broschüren – mit Erklärungen in drei Sprachen verweisen auf das, was es in und um Sønderballe zu entdecken gibt.

„Anschluss“ können Wanderer auf den idyllisch gelegenen Pfaden an das Wanderwege-Netz des Ness-Camino finden, der ebenfalls dank ehrenamtlicher Initiativer aktiver Dorfgemeinschaften entstanden ist. Mette Zippora Leth Schmidt denkt unterdessen nicht daran, sich auf den Lorbeeren auszuruhen: „Im Herbst schaffen wir eine Saftpresse an! Dann können sich Einheimische und Touristen ihre eigenen Säfte pressen – direkt von den Obstbäumen“, verrät sie.

Das Geld für die Investition haben die Süderballiger bereits beisammen – dank des Goodwill von Stiftungen und anderen Geldgebern, bei denen sie sich um Förderung bemüht haben.

Mehr lesen