Fall Benny Bonde

Streit um Umverteilung „unter der Hand“: Kommunalchef schreitet ein

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Hadersleben/Mastrup
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Willy Feddersen
Willy Feddersen Foto: Ute Levisen (Archivbild)

Warum eine kommunale Asphaltierungsarbeit auf dem Anwesen von Benny Bonde nun zur Chefsache wird.

Die Einladung der Sozialdemokraten, auf Benny Bondes Grundstück die Einweihung der von der Kommune asphaltierten Einfahrt zu feiern, wird zur Chefsache: Jetzt schaltet sich Kommunaldirektor Willy Feddersen in den Fall ein, über den Der Nordschleswiger seit einigen Tagen berichtet.

Der Direktor der Technischen Verwaltung, Rune Larsson, hat seine Sicht auf den Sachverhalt mitgeteilt, von der Feddersen wiederum alle Stadtratsmitglieder in Kenntnis gesetzt hat. Larsson sei die Sache ganz im Sinne der Kommune angegangen: „Wenn wir, wie im konkreten Fall, einen Fehler begangen haben – die Asphaltierung der Einfahrt zum Anwesen – dann finden wir Lösungen“, unterstreicht Feddersen in seiner Mail an die Politiker

Benny Bondes Gegenreaktion auf die Einladung der Sozialdemokraten auf seinem Anwesen. Foto: Benny Bonde

Er betrachte jedoch die Bemerkung der Sozialdemokraten in ihrer Einladung als dergestalt „ernst“, dass er der Sache auf den Grund gehen werde. Er werde den Finanzausschuss auf dessen Sitzung am Montag im geschlossenen Teil darüber informieren.

In der Rundmail betont der Kommunaldirektor, dass er Vertrauen in die korrekte Handhabung des Vorgangs durch den Technischen Direktor habe und räumt ein, dass der Fall aus dem Jahre 2014 bereits allzu lange währe.

Jens Chr. Gjesing (Soz.) hatte in seiner Einladung die Frage gestellt, ob es im Sinne einer guten Verwaltung und der Bürger sei, wenn ein Ausschussvorsitzender (Benny Bonde) und ein Direktor – zwei Personen, die täglich politisch und verwaltungstechnisch eng zusammenarbeiten – eine „Umverteilung in Höhe von 37.000 Kronen „unter der Hand“ aushandeln.

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