Umzug

Sprachschule: Neue Räume für besseres Lernerlebnis

Sprachschule: Neue Räume für besseres Lernerlebnis

Sprachschule: Neue Räume für besseres Lernerlebnis

Annika Zepke
Annika Zepke Journalistin
Hadersleben/Haderslev
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Die Leiterin der Haderslebener Sprachschule, Rikke Kristoffersen, freut sich, am Montag die ersten Sprachschüler in den neuen Räumen am Simmerstedter Weg begrüßen zu können. Foto: Annika Zepke

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In der ehemaligen Kleiderfabrik Schaumann am Simmerstedter Weg tut sich etwas: Dort bezieht die Haderslebener Sprachschule dieser Tage ihre neuen Unterrichtsräume.

Die neuen Räume sind bezogen, Tische und Stühle stehen bereit, und auch die ersten Kisten sind bereits ausgepackt: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „Haderslev Sprogcenter“ haben dieser Tage viel zu tun, denn die Sprachschule richtet sich in ihrem neuen Zuhause im ehemaligen Gebäude der Kleiderfabrik Schaumann am Simmerstedter Weg 1A ein.

„Die Räumlichkeiten sind fantastisch, so groß und hell“, freut sich die Leiterin der Haderslebener Sprachschule, Rikke Kristoffersen, über die neuen Unterrichtsräume, in denen zuvor die kommunale Abteilung für Technik und Umwelt beheimatet war.

Die Sprachkursteilnehmerinnen und -teilnehmer können sich auf lichtdurchflutete Unterrichtsräume freuen. Foto: Annika Zepke

„Technik und Umwelt“ macht Platz für Sprachschule

Nachdem die Kommune die beiden ehemaligen VUC-Gebäude am Hafen, in denen seit Anfang des Jahres das Rathaus sowie alle Abteilungen der Kommune Hadersleben – mit Ausnahme des Arbeitsamtes – angesiedelt sind, gekauft hat, stehen die Lokalitäten am Simmerstedter Weg nun dem Sprachzentrum zur Verfügung.

„Das ist wirklich ein Upgrade“, sagt Kristoffersen mit Blick auf den ehemaligen Standort am Bygnaf 14, wo die Sprachschule bislang in angemieteten Räumen untergebracht war. „Wir haben uns schon lange größere Unterrichtsräume gewünscht“, erklärt die Leiterin.

Es geht bergauf

Der Umzug komme daher gelegen, auch weil sich die Haderslebener Sprachschule seit der Abschaffung der Kursgebühren wieder über einen leichten Anstieg an Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern freuen kann. „Derzeit haben wir um die 250 Schülerinnen und Schüler“, so Rikke Kristoffersen.

Auch mit „neuem“ Mobiliar kann die Haderslebener Sprachschule aufwarten: Viele Möbelstücke stammen aus dem ehemaligen VUC-Gebäude am Hafen. Foto: Annika Zepke

Im August 2018 hatte die Regierung Gebühren in Höhe von 2.000 Kronen pro Sprachmodul für sogenannte „selbst versorgende Ausländer“ eingeführt, was landesweit einen starken Rückgang an Kursteilnehmern zur Folge hatte. Seit Juli 2020 werden die Dänisch-Kurse kommunal betriebener Sprachschulen wieder kostenlos angeboten.

Platz für interaktives Lernen

Mit den neuen Räumen in der ehemaligen Kleiderfabrik sollen die Dänisch-Schülerinnen und -Schüler nun ein noch besseres Lernerlebnis erhalten, betont Kristoffersen: „Wir können hier viel besser interaktiv unterrichten, weil wir beispielsweise mehr Platz für Gruppenarbeit haben.“

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