Recycling

Ressource-Zentrum: Freie Bahn am Knavvej

Ressource-Zentrum: Freie Bahn am Knavvej

Ressource-Zentrum: Freie Bahn am Knavvej

Hadersleben/Haderslev
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Projektskizze für das geplante Ressource-Zentrum Foto: Provas

Der Finanzausschuss gibt grünes Licht für das Ressource-Zentrum am Knavvej. In Zusammenarbeit mit Firmen und Vereinen soll es ein Gewinn für alle Bürger werden. Das zumindest ist das erklärte Ziel.

Eine „verschlankte“ Version für einen neuen Recycling-Hof am Knavvej, das sogenannte Ressource-Zentrum, stößt beim Finanzausschuss auf Gegenliebe. Auf der jüngsten Sitzung gaben die Politiker grünes Licht für einen revidierten Projektvorschlag, der dem Nachfolger des Resthofes am Fjordagerbakkej den Weg bahnt.
Den Projektentwurf haben das Ingenieurberatungsunternehmen Cowi und das Architektenbüro „Krilov Arkitekter“ für die kommunale Versorgungsgesellschaft Provas erarbeitet.

Der bisherige Resthof am Fjordagerbakke platzt aus allen Nähten. Foto: Ute Levisen

Verschlankte Version – viel Platz zum Sortieren

Obwohl in der revidierten Version die Fläche, sowohl in geplanten Gebäuden als auch auf dem Außenareal, im Vergleich zum ursprünglichen Vorschlag um einige Quadratmeter reduziert worden ist, soll es nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Thies Mathiesen (Dänische Volkspartei) wesentlich mehr Platz für eine noch bessere Ressourcen-Trennung geben. Die Bürger werden eine Schleuse passieren, wo ihnen Provas-Mitarbeiter mit Sortierungstipps zur Seite stehen.

Baubeginn im Frühjahr 2021

Nach der öffentlichen Ausschreibung des Bauvorhabens rechnet Provas damit, dass die Bauarbeiten an dem neuen Resthof im Frühjahr 2021 anlaufen können – ein Jahr später soll er fertig sein. Laut Provas-Direktor Esge Homilius wird das Ressource-Zentrum Ausbildungsaktivitäten anbieten und eine enge Zusammenarbeit mit diversen Nutzergruppen anstreben. Es liege Provas am Herzen, so Homilius, in höherem Maße zum Wohl der Gesellschaft beizutragen, wenn es um Umwelt, Klima und konkrete Aktivitäten geht.

Gebühr für Ehrenamtliche

Ein Anfang könnte sein, die Gebühr, die auch ehrenamtliche Vereine für die Nutzung auf kommunalen Resthöfen zahlen müssen, mit Blick auf ihre Sinnhaftigkeit unter die Lupe zu nehmen. Provas lädt in naher Zukunft Firmen, Vereine, Wohltätigkeitsorganisationen, etc. zu Gesprächen ein, wie sich die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen lassen, damit das geplante Ressource-Zentrum am Knavvej zu einem Gewinn für alle Nutzer in der Kommune wird.

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