„Historie Haderslev“

Pop-up-Ausstellungen zum Grenzjubiläum waren voller Erfolg

Pop-up-Ausstellungen zum Grenzjubiläum waren voller Erfolg

Pop-up-Ausstellungen zum Grenzjubiläum waren voller Erfolg

Annika Zepke
Annika Zepke Journalistin
Hadersleben/Haderslev
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Die Pop-up-Ausstellung an der Apothekerstraße 11 Foto: Karin Friedrichsen

5.045 lautet die magische Zahl – denn so viele Menschen statteten den beiden Pop-up-Ausstellungen von „Historie Haderslev“ anlässlich des Grenzjubiläums einen Besuch ab. Ein überraschendes Ergebnis, findet Archivarin Sidsel von Qualen.

Große Freude bei Historie Haderslev: Mehr als 5.000 Menschen – darunter viele Einheimische, Schulklassen, aber auch Touristen aus nah und fern – haben die beiden Pop-up Ausstellungen im alten Rathaus und in der Apothekerstraße besucht.

Ein zufriedenstellendes Ergebnis, findet Archivarin Sidsel von Qualen von Historie Haderslev: „Das hat all unsere Erwartungen übertroffen. Wir hatten zwar gehofft, dass das Thema viele Leute anzieht, aber dass es so viele Besucher werden, damit haben wir nicht gerechnet.“

Zwei Ausstellungen zur Grenzziehung

Vom 18. Januar bis zum 29. August standen die beiden Pop-up-Ausstellungen anlässlich des 100. Jahrestages der Grenzziehung an drei Nachmittagen in der Woche für Besucher offen.

Den Auftakt machte im Januar die Ausstellung „Die Entscheidung der Familie – drei Familien in Hadersleben im Jahre 1920“ im ehemaligen Stadtratssaal an der Lavgade, bei der unter anderem die Minderheitenfamilie Meyer im Fokus stand.

Anfang Juli folgte in der Apothekerstraße die zweite Pop-up-Ausstellung zum Thema „Die Soldaten kommen“, in der die Zeit kurz vor der Grenzabstimmung im Jahr 1920 beleuchtet wurde.

Viele Besucher trotz Corona

Doch ganz ohne Komplikationen verlief auch die Ausstellungszeit nicht, wie von Qualen berichtet: „Wegen des Corona-Shutdowns mussten wir die Ausstellung Mitte März schließen und konnten erst Anfang Juni wieder öffnen.“ Zudem mussten etliche Schulklassen ihre Besuche wegen der Corona-Restriktionen absagen. Vor diesem Hintergrund sei die hohe Besucherzahl noch positiver zu bewerten, so die Archivarin weiter.

Große Pläne für 2021

Derzeit gibt es in Hadersleben keine Pop-up-Ausstellung zur Grenzziehung. Aber die Archivare von Historie Haderslev sind schon wieder am Planen, wie Sidsel von Qualen verrät: „Für unsere nächste Ausstellung im Frühjahr 2021 – zu der wir auch königlichen Besuch erwarten – sind verschiedene Ideen im Gespräch. Denn es gibt einiges, was wir noch zeigen wollen.“

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Grüne Zukunft“