Coronavirus

Polizei richtet Hotspot im Dammpark ein

Polizei richtet Hotspot im Dammpark ein

Polizei richtet Hotspot im Dammpark ein

Hadersleben/Haderslev
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Der Haderslebener Dammpark Foto: Ute Levisen

Der Dammpark in Hadersleben wird am Wochenende zum Hotspot-Bereich. Die Polizei stellt dort ab Freitagvormittag entsprechende Schilder auf. Hintergrund ist das geplante Fest von Schülern und Studenten im Dammpark. Wer sich nicht an die polizeilichen Vorgaben hält, wird zur Kasse gebeten.

Die Polizei reagiert mit ihrer Maßnahme auf Hinweise besorgter Bürger. Diese hatten sich, wie berichtet, an Haderslebens Bürgermeister H. P. Geil (Venstre) gewandt.

In der Stadt kursieren Gerüchte, wonach das traditionelle Fest zum Schulstart ungeachtet der aktuellen Corona-Situation am kommenden Wochenende stattfinden soll.

Polizeiliche Vorgaben

„Das aber ist keine gute Idee“, wie der Bürgermeister betonte. In enger Zusammenarbeit mit der Kommune wird die Polizei daher in den kommenden Tagen verstärkt vor Ort sein.

Der Dammpark wird zur Hotspot-Zone. Halten sich dort mehr Bürger auf, als mit Blick auf die Sicherheitsvorgaben vertretbar ist, wird ihnen der Zutritt verwehrt. Wer zuwider handelt, muss mit einem Bußgeld rechnen, so die klare Ansage der süddänischen Polizei.

Lob an die Bürger

Es ist das erste Mal seit dem 28. Mai, dass die Polizei im Polizeikreis eine Hotspot-Zone einrichtet.

„Sind zu viele Menschen an einem Ort, greifen wir ein“, kündigt Søren Rønnov vom polizeilichen Bezirk Nordost an.

Bei der Maßnahme handele es sich um Vorbeugung, wie er betont. Sie sei nicht Ausdruck dessen, dass es in der Kommune Hadersleben Probleme mit der Einhaltung der Corona-Richtlinien gebe.

„Im Allgemeinen halten sich die Bürger an unsere Anweisungen. Das möchten wir lobend erwähnen.“

Die Polizei hat am Freitag Plakate an den Eingängen zum Dammpark angebracht. Foto: Larz Grabau
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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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