Pfadfinderschaft St. Georg

Pfadfinderschaft bereitet Kindern ein fröhliches Ferienlager

Pfadfinderschaft bereitet Kindern ein fröhliches Ferienlager

Pfadfinderschaft bereitet Kindern ein fröhliches Ferienlager

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Örbyhage/Ørbyhage
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Mathilde Hansen (l.) und Rose Leander Andreasen genießen das Ferienlager in Ösby. Foto: Karin Friedrichsen

Das Pfadfinderzentrum der Gildenschaft St. Georg ist in dieser Woche der Mittelpunkt eines Ferienlagers. Unter der Leitung von Margith Nybro haben Gildenmitglieder und Freiwillige bis zu 18 Kinder betreut.

Mitglieder der Gildenschaft St. Georg (Sct. Georgs Gilde) haben erneut Kindern aus ressourcenschwachen Familien eine abwechslungsreiche Ferienwoche bereitet.

Margith Nybro aus Hadersleben ist die Lagerchefin. Foto: Karin Friedrichsen

Gildenmitglieder, Pädagogen und Lehrer gestalten das Lager

Am Sonntag trafen 18 Kinder aus dem Raum Hadersleben im Pfadfinderzentrum „Gøjsels Hus“ in Örbyhage/Ørbyhage ein. Als wir das Ferienlager am Dienstag besuchten, saßen 16 Kinder am Mittagstisch. Zwei Kinder hatten das Lager verlassen, weil sie Heimweh hatten.

„Das kommt immer wieder vor“, erzählt Lagerleiterin Margith Nybro. Die 72-jährige Haderslebenerin wird von sieben Gildenmitgliedern, darunter ihr Mann Flemming Nybro, unterstützt. Mit dabei sind auch fünf Lehrer und Pädagogen, die Urlaub genommen haben, um den Sieben- bis Zwölfjährigen eine fröhliche und ausgelassene Zeit zu geben.

Das Ferienlager wird zeitig vorbereitet

Es sind unterschiedliche Gründe, die dazu führen, dass die Kinder Urlaub machen ohne ihre Eltern. Krankheit im Elternhaus oder Probleme anderer Art können Auslöser für die Teilnahme am Ferienlager sein.

„Es ist eine große Arbeit, das Lager vorzubereiten. Ich kann quasi schon jetzt damit anfangen, mich um Sponsorate und öffentliche Mittel für das Lager 2020 zu bemühen“, erzählt Margith Nybro. Für die Durchführung sind in diesem Jahr 32.000 Kronen gefunden worden. Die Teilnehmer werden unter anderem über die Kommune Hadersleben vermittelt.

Margith und Flemming Nybro mit Sus Lindemann Lindahl in ihrer Mitte Foto: Karin Friedrichsen

Freiwillige kehren jedes Jahr wieder

„Wir bekommen vielleicht eine kleine Erkenntlichkeit. Es ist die Freude daran, etwas für die Kinder zu gestalten, die mich jetzt zum vierten Mal teilnehmen lässt“, erzählt Bo Jørgensen. Der Pädagoge hat seine Lebensgefährtin Melanie Quvang und Sohn Ask (1 Jahr) dabei.

Sus Lindemann Lindahl aus Jägerup hat die pädagogische Leitung. Sie gehört auch zu den „altgedienten“ Helfern, und ihr ist es wichtig, den Kindern eine Freude bereiten zu können.

Mathilde Hansen und Rose Leander Andreasen auf dem Spielplatz von „Gøjsels Hus" Foto: Karin Friedrichsen

Freundinnen im Handumdrehen

Mathilde Hansen (9) und Rose Leander Andreasen (8) genießen das Lager in vollen Zügen. Es dauerte keine zwei Tage, bis die beiden Haderslebenerinnen Freundschaft schlossen. Sie kosten die Gemeinschaft und die guten Erlebnisse aus.

Das Programm des Ferienlagers enthält unter anderem einen Ausflug zum Wikingerzentrum in Ripen, den Besuch der Feuerwehr Fjelstrup, Ausflüge zum Kleinen Belt und an die Förde sowie einen Tag in der Silleruper Mühle. „Die Pfadfinder kümmern sich um das Rahmenprogramm. Die Pädagogen und Lehrer betreuen die Kinder“, fasst Margith Nybro die Arbeitsverteilung zusammen.

Am Lagerfeuer festigt sich die Freundschaft der beiden Mädchen aus Hadersleben. Foto: Karin Friedrichsen

Die Erwachsenen haben ein offenes Ohr

„Die Erwachsenen kümmern sich sehr um uns. Sie hören uns zu und helfen uns“, sagt Rose Leander Andreasen. Freundin Mathilde Hansen findet es toll, dass alle Mädchen in einem Raum schlafen, und das hausgemachte Essen loben die Mädchen auch.

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