Luftwaffe

Neues Jahr, neue Missionen

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Skrydstrup
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Oberst Uffe Holstener-Jørgensen (GUS) würdigt den Flieger des Jahres (rechts) sowie die Nominierten. Foto: Ute Levisen

Die traditionelle Neujahrsparole auf dem Luftwaffenstützpunkt stand im Zeichen der Implementierung des Kampfjets F-35. In diesem Jahr laufen die Bauarbeiten für die Hangaranlagen an.

„Das Jahr 2018 ist vergangen, noch ehe es so richtig begonnen hat!“ – Der Chef der Fighter Wing Skrydstrup, Oberst Uffe Holstener-Jørgensen, machte in seiner Ansprache im Rahmen der traditionellen Neujahrsparole auf dem Fliegerhorst keinen Hehl daraus, dass das vergangene Jahr ein äußerst geschäftiges gewesen ist und 2019 in dieser Hinsicht keine Ausnahme sein wird. Neben Luftraumüberwachungsaufgaben im Baltikum und Übungsflügen liefen und laufen die Vorbereitungen auf die Einführung des Kampfjets und F-16-Nachfolgers F-35 auf Hochtouren.

Wing-Chef Uffe Holstener-Jørgensen (Pilotenname GUS) Foto: Ute Levisen

In diesem Jahr beginnen die Bauarbeiten für die Anlagen auf dem Luftwaffenstützpunkt; „nebenbei“ werden Piloten der Fighter Wing im Herbst zum 7. Mal in Folge Luftraumüberwachungsaufgaben im Baltikum wahrnehmen. An den Wing-Mitarbeitern ist das actionsreiche Jahr nicht spurlos vorübergegangen, was sich in einem erhöhten Krankenstand widerspiegelte. Auch dort gelte es im neuen Jahr anzusetzen, betonte Holstener-Jørgensen.

Foto: Ute Levisen

Der Wing-Chef nutzte die Parole, den „Flieger des Jahres“ zu ehren: Bo Lindahl erhält die Auszeichnung für seine Verdienste um den Aufbau einer eigenen Notfallbereitschaft, sodass auf der Wing u. a. Löschaufgaben künftig für Kampfjets, aber auch für Tankflugzeuge wahrgenommen werden können. Weitere Nominierte sind Hauptmann Bjarke F. Nielsen und Oberstabsgefreite Susan Donner.

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