Weihnachten

Mölbyer mit Freunden in weihnachtlichem Ambiente

Mölbyer mit Freunden in weihnachtlichem Ambiente

Mölbyer mit Freunden in weihnachtlichem Ambiente

Mölby/Mølby
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Fest im Kerzenschein Foto: Karin Riggelsen

Traditionsfest in der ehemaligen deutschen Schule in Mölby: Jung und Alt feierten gemeinsam mit ihren Gästen aus Schleswig-Holstein.

Ein rundum gelungenes Weihnachtsfest hat die deutsche Gemeinschaft in Mölby am Sonnabend in der ehemaligen Schule gefeiert. Britta Schneiders, Kirchenälteste im Pfarrbezirk Süderwilstrup und aktives Mitglied der Mölbyer Gemeinschaft, führte unterhaltsam und locker durch den Nachmittag. Das Programm bot ausgiebig Gelegenheit, um sich so richtig in Weihnachtsstimmung zu bringen. Die Mölbyer, Freunde und Paten aus Bad Bramstedt, schufen mit großem Engagement, ein weihnachtliches Ambiente.

Eingangs wurden „Die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland“ von der Kreativ-Gruppe dargestellt. Unter der Leitung von Sandra Böhm führten Naja Wehler, Celina Böhm und Pil Holdt das Stück auf. Die drei Mädchen sind in der Unterstufe der Deutschen Schule Hadersleben (DSH). Weitere DSH-Schüler reicherten das Programm an. Katharina Hindrichsen Kley und Pil Holdt spielten Geige und begleiteten auch einige Gemeinschaftslieder instrumental. Die beiden Schwestern Catrine und Lisa Kock trugen eine weihnachtliche Geschichte vor, bevor Pastor Martin Witte seinen Platz am Keyboard verließ, um als Quizmaster zu wirken. Der Pastor hatte erneut ein amüsantes Quiz zusammengestellt. Diesjährig galt es Heilige an ihrem besonderen Zeichen zu erkennen.

Einteilung in „Tuschelgruppen“

Die große Schar wurde in „Tuschelgruppen“ eingeteilt. Danach stellte der Pastor seine Fragen, die mithilfe von Dias größtenteils gelöst werden konnten. Santa Lucia und Sankt Nikolaus bereiteten den Festteilnehmern kaum Kopfzerbrechen. Als ein Sankt Walter ins Spiel gebracht wurde und eine Schale mit Weihnachtsschmuck vor einer Haustür als Lösungsmöglichkeit angegeben wurde, wurden alle hellhörig. Elegant gelang es dem Pastor auf diese Art und Weise Walter Rohwedder in das Quiz einzubinden, und dem Vorsitzenden des Sommerstedter Schulvereins und „Hausherr“ der Mölbyer Schule, einen Dank zu übermitteln. Walter Rowedder hatte krankheitsbedingt seinen altvertrauten Posten als Conférencier abgegeben. Rohwedder verfolgte bescheiden die Begebenheiten von der hinteren Sitzreihe. Er konnte sich über den lauten Applaus freuen, der ihm gespendet wurde.

Auf Martin Witte warteten weitere Aufgaben: Gemeinsam mit Jürgen Wiese aus Kiel, ehemals Bad Bamstedt, begleitete er das traditionsreiche Weihnachtsliedgut instrumental. Der Pastor stand auch auf der Bühne zusammen mit Hans-Iver Kley, Jens-Peter Hommelhoff, Frauke Schmidt, Horst und Britta Schneiders, als die „Mölby-Gruppe“ den lustigen Sketch „Aschenputtel“ zum Besten gab und ganz schnell die Lacher auf ihrer Seite wusste. Die „Etwas andere Weihnachtsgeschichte“, vorgetragen von Britta Schneiders, Horst Schneiders und Frauke Schmidt sowie Jürgen Wieses Beitrag von der kleinen Luna und ihrem Kanarienvogel, stimmten nachdenklich.

Pil Holdt, Naja Wehlert & Celina Böhm (v. l.). Foto: Karin Riggelsen

Herzliche Grüße aus Bad Bramstedt

Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt übermittelte nicht nur herzliche Grüße von Bad Bramstedt und Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach, der dienstlich verhindert war: Sie überreichte auch eine schmucke Kugel für den Tannenbaum. Die Bürgervorsteherin betonte, dass die Teilnahme am Weihnachtsfest in Mölby Tradition habe und man gerne seine Freunde besuche: „Das ist wie eine große Familie“, so Annegret Mißfeldt.

Die Bad Bramstedter hatten auch ihre Finger im Spiel, als der Weihnachtsmann die Bühne enterte. Rauschebart, in Gestalt von Detlef Ahrens, Vorsitzender des Seniorenbeirates in Bad Bramstedt, brachte die großen Tüten, die von dem Ehepaar Anni und Jürgen Wiese, organisiert worden waren. Die Tüten für weitere Akteure, Kinder und Helfer waren von der Mölbyer Gemeinschaft gefüllt worden.

Mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ klang die Hauptveranstaltung aus. Anschließend wurde gemeinsam Grünkohl, Kohlwurst und Kasseler gegessen.

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