Stadtgestaltung

Mehr Leben am Hafen

Mehr Leben am Hafen

Mehr Leben am Hafen

Hadersleben/Haderslev
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In den kommenden Monaten sollen am Hafen verschiedene Events stattfinden, unter anderem im Dramaten, der Freilichtbühne neben dem Rathaus. Foto: Ute Levisen

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Die Veranstaltung „Frühling am Hafen“ war ein voller Erfolg. Geht es nach dem Kultur- und Freizeitausschuss, sollen weitere Events an der Haderslebener Waterkant folgen. Im Rahmen eines Pilotprojekts wird zunächst ein Projektkoordinator m/w in diesem Sommer für mehr Leben am Hafen sorgen.

Unter anderem das Kunsthaus, StreetDome und „Dramaten“, die bislang viel zu selten genutzte Freilichtbühne am Rathaus, sollen in diesem Sommer die Kulisse einer Veranstaltungsreihe an der Haderslebener Waterkant bilden.

Auf den Frühling am Hafen soll der Sommer folgen

Paradebeispiel ist das Event „Frühling am Hafen“, das die Künstlerin Linda Baum aus Hadersleben mit einer Reihe von Akteuren vor einigen Wochen in Verbindung mit ihrer Ausstellung im Kunsthaus Altes Hafenamt auf die Beine gestellt hatte. Etwa 1.000 Menschen hatten die Gelegenheit genutzt und daran teilgenommen.

Strandbar, Streetfood-Restaurant im Salzlager und eine Eisdiele sollen in den kommenden Monaten viele Menschen von nah und fern an den Hafen locken. Foto: Ute Levisen

Der Kultur- und Freizeitausschuss berät auf seiner Juni-Sitzung darüber, ob in den Sommermonaten bis zum September ein kommunal angestellter Eventkoordinator m/w für mehr Leben am Hafen sorgen wird.

Konzept mit drei Phasen

Das angedachte Pilotprojekt basiert auf dem dreistufigen Konzept „Liv på Havnefronten“. In der ersten Phase, die bis zur Kulturwoche der Trekant-Region läuft, steigt der Probeballon.

Lasse Mikkelsen leitet den Betrieb der Eisdiele und des künftigen Streetfoodrestaurants. Er hat viele Ideen, die den Hafen zu einem Tourismusmagneten machen könnten. Foto: Ute Levisen

Im Anschluss entscheidet der Ausschuss über eine Fortsetzung der Veranstaltungskoordinierung, auch in Verbindung mit dem Stadtentwicklungsvorhaben Jungfernstieg. Diese wird gegebenenfalls auf zwölf Monate befristet sein und nach Möglichkeit auch mithilfe von Stiftungsgeldern finanziert werden.

Sollten sich die beiden ersten Phasen als Erfolg erweisen, wird die Veranstaltungsorganisation am Hafen in eine feste Form gegossen – mit der Einstellung eines eigens dafür zuständigen Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin.

„Ich hoffe, dass daraus etwas wird“, sagt der Vorsitzende des Kulturausschusses, Kjeld Thrane (Konservative Volkspartei): „Es ist kein Geheimnis, dass wir uns von dem Frühjahrsevent haben inspirieren lassen. Aber um mehr Leben an den Hafen zu bringen, braucht es die Hilfe von Vereinen, Institutionen und anderen. Die Gelegenheit ist da – erst recht jetzt, da mit Strand- und Eisbar sowie Streetfood-Restaurant einiges passiert.“

Der Vorsitzende des Kulturausschusses, Kjeld Thrane (Konservative Volkspartei), hofft, dass aus dem Vorstoß etwas wird. Foto: Ute Levisen
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