Verteidigung

Kommune Hadersleben „rüstet auf" mit ACE Denmark

Kommune Hadersleben „rüstet auf" mit ACE Denmark

Kommune Hadersleben „rüstet auf" mit ACE Denmark

Skydstrup
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Lieferanten und Unterlieferanten der Militärindustrie sollen sich im ACE Denmark wiederfinden. Laut einer Marktanalyse ist das Interesse groß. Foto: Ute Levisen

Das von der Kommune Hadersleben initiierte Fundament für eine Industriezusammenarbeit unter der Bezeichnung „ACE Denmark“ im Rahmen der Implementierung des neuen Kampfjets F-35 wird in Zukunft in Vereinsregie weiter ausgebaut.

Auf seiner jüngsten Sitzung beschloss der kommunale Finanzausschuss die Gründung eines Vereins mit beschränkter Haftung, bestehend aus einem fünf-köpfigen Vorstand und einem Beobachterposten für einen Repräsentanten der dänischen Luftwaffe. Jährlich setzt die Kommune zu diesem Zweck anderthalb Millionen Kronen ab. Aufgabe wird es sein, im Rahmen eines geheimgehaltenen Geschäftsplans Verbindungen zu Lieferanten und potenziellen Partnern im Rahmen der Implementierung des Kampfjets F-35 ab 2022 auf der Fighter Wing Skrydstrup aufzubauen.

Nach Einschätzung einer Marktanalyse gibt es seitens der Politik, der Wirtschaft und der Verteidigung ein großes Interesse an einer derartigen Zusammenarbeit, sodass sich deren Umsetzung in die Praxis lohne. Laut Analyse birgt die Ausphasung der F-16 und die Einführung des Kampfjets F-35 darüber hinaus ein Potenzial von etwa 50 weiteren Arbeitsplätzen – Bau- und Investitionsvorhaben auf dem dänischen Luftwaffenstützpunkt nicht mitgerechnet.

Bürgermeister H. P. Geil (V) hat sich am Mittwoch an den Verteidigungsausschuss des Folketings gewandt – mit der Aufforderung, ACE Denmark in den nächsten Militärhaushalt einzuarbeiten.

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Helge Möller
Helge Möller Journalist
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