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HFK jetzt auch mit eSport

HFK jetzt auch mit eSport

HFK jetzt auch mit eSport

Hadersleben/Haderslev
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Der HFK-Vorsitzende Claus Dall und der Vorsitzende des Kulturausschusses, Kjeld Thrane (Kons.), eröffneten am Montagabend die eSportsparte in Regie des Haderslebener Fußballklubs, der damit neues Terrain betritt. Foto: Karin Riggelsen

Vorsitzender mit Feedback auf Eröffnung der Abteilung zufrieden. Die Initiative wendet sich an alle Interessierten.

Der Haderslebener Fußballklub HFK verfügt seit Montagabend nun auch offiziell über eine eSport-Abteilung. Diese weihten der Klubvorsitzende Claus Dall und der Vorsitzende des Kulturausschusses, Kjeld Thrane (Konservative), am Montagabend im Beisein von etwa 30 potenziellen eSportlern ein. Dall ist zufrieden mit der Resonanz auf die neue digitale Sparte, auch wenn diese zunächst einmal wenig mit dem Kicken zu tun habe: „Zehn Kinder und Jugendliche haben sich gleich zum Auftakt für die eSportabteilung angemeldet und sind Klubmitglieder geworden!“

Die Initiative wendet sich an alle Interessierten. Dabei gehe es darum, Kinder und Jugendliche aus dem stillen Kämmerlein zu locken: Statt allein sollen sie nunmehr gemeinsam spielen – in Mannschaften, so Dall: „Kinder aus der Einsamkeit hin zur Zwei- und Mehrsamkeit zu bewegen, ist das Ziel.“

180.000 Kronen für neue Räumlichkeiten

Seine neue Sparte lässt sich der HFK einiges kosten. 180.000 Kronen hat die Einrichtung neuer Räumlichkeiten mit Computern und Spielkonsolen gekostet – 40.000 Kronen davon stammen aus der „Entwicklungspulje“ des nunmehr abgeschafften „Folkeoplysningsudvalget“. Einen Antrag auf Förderung, den Dall im Vorjahr bei „Haderslev i Bevægelse“ in Regie des Gesundheitsausschusses stellte, ist von diesem abschlägig beschieden worden. Doch sei er von dem neuen Vorsitzenden aufgefordert worden, erneut einen Antrag auf Förderung einzureichen, verrät der HFK-Vorsitzende. „eSport ist eine neuartige Initiative mit neuen Nutzergruppen, und wenn alte Herren über eine Förderung zu entscheiden haben, wird es nicht immer leicht für Initiatoren“, sagt der Kulturausschussvorsitzende Thrane. Er bezeichnet die Initiative des HFK als überaus interessant: „Der HFK bewegt sich damit auf ein spannendes Terrain. Es ist ein Versuch, Freizeitinteressen und Training in einem völlig neuen Rahmen zu organisieren.“

Der eSport ist in diesem Jahr auf eine Mitgliederzahl von maximal 100 beschränkt. Reflexe und Strategien werden vorläufig mit dem Spiel „Counter-Strike in den HFK-Klubräumen am Louisevej trainiert. Längerfristig, so hofft Dall, komme das digitale Spiel „FIFA“ hinzu. Daran würde DBU indes noch arbeiten. Die ganze Woche über lädt der HFK zum Tag der offenen Tür ein, an dem Interessierte auch die Räumlichkeiten für den eSport besichtigen können.

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