Durst

Fuglsang auf Spezialbier-Kurs

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Hadersleben/Haderslev
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Kim, Henning und Claes Fuglsang tragen sich seit der Übernahme des Mineralwasserunternehmens „Frem“ mit Bauplänen für ein neues Brauhaus und präsentieren zudem neue Biersorten. Foto: Ute Levisen

Die Fuglsang Brauerei in Hadersleben und die Indslev Bryggeri auf Fünen haben sich für eine Spezialbierserie zusammengefunden. Abgefüllt in Halbliterflaschen ist das „Brygmesterens Taffel-Øl“, bereits im Handel erhältlich.

Da braut sich einiges zusammen am Firmensitz der Brauerei Fuglsang am Bryggerivej: Gemeinsam mit „Indslev Bryggeri“ auf Fünen kreieren die Mitarbeiter der ältesten Brauerei Dänemarks in Familienbesitz eine Spezialbier-Serie. Das gemeinsame „Kind“ hat auch schon einen Namen: „Brygmesterens Taffel-Øl“ (Tafelbier des Braumeisters). Es ist eine neue Serie, die aus Weizenbier, American Pale Ale und Porter besteht – abgefüllt wird das Tafelbier in Halbliterflaschen. Noch auf Fünen.

Genau dort liegt der Hase im Pfeffer: Das Haderslebener Unternehmen verfügt bislang nicht über eine Abfüllanlage, die flexibel einsetzbar ist, um den neuen Ansprüchen zu genügen. Die Direktion trägt sich daher seit ihrer Übernahme des Unternehmens „Frem“ in Ripen vor anderthalb Jahren, wie berichtet, mit Plänen für ein neues Brauhaus mit einer flexibel einsetzbaren Zapfanlage: ein umfassendes Bauvorhaben.

Liaison für die Halbliterflasche

„Doch statt zu warten bis die neue Anlage fertig ist, haben wir uns mit der Brauerei Indslev liiert, damit wir schon jetzt neue Biersorten in Halbliterflaschen präsentieren können“, so Braumeister Henning Fuglsang. Die neuen Spezialbiersorten sind u. a. in Supermärkten der Region erhältlich, aber auch landesweit in ausgewählten Einzelhandelsgeschäften: Die Lancierung läuft auf Hochtouren.

Kim Fuglsang rechnet damit, dass es noch mindestens zwei Jahre dauern wird, bis die neue Anlage in Hadersleben spruchreif wird: „Wir bewegen uns in einer neuen Welt – mit neuen Kunden. Daher wollen wir uns Zeit nehmen und den Markt gründlich studieren“, sagte der Fuglsang-Direktor am Mittwoch zum Stand der Pläne: Ein derartiges Projekt beginne stets mit der technischen Seite, in diesem Fall die Abfüllanlage: Und die sei äußerst komplex.

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