H. P. Geil

Ex-Vorstandschef des VUC Syd glaubt an dessen Zukunft

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Hadersleben/Haderslev
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Die Zukunft des VUC Syd ist ungewiss. Der ehemalige Vorsitzende des heftig kritisierten früheren Vorstandes, der Haderslebener Bürgermeister H. P. Geil, glaubt indes an die fortgesetzte Existenz der Institution.

In der dramatischen Entwicklung mit Blick auf die Zukunft des VUC Syd mit Hauptsitz in Hadersleben meldet sich dessen langjähriger ehemaliger Vorstandsvorsitzender, Haderslebens Bürgermeister H. P. Geil (Venstre), zu Wort. Am Dienstagabend bereits teilte Geil in einem ersten Kommentar gegenüber unserer Zeitung mit, dass er die Hintergründe für die aufsehenerregende Entscheidung des Unterrichtsministeriums, den neuen Vorstand des Amtes zu entheben, nicht kenne.

Am Mittwoch präzisierte H. P. Geil seine Aussage: „Im VUC-Vorstand, dessen Vorsitzender ich zehn Jahre lang gewesen bin, hat ein einiger Vorstand bis zum 1. Mai dieses Jahres die Verantwortung getragen.“

Aus Rücksicht auf die vielen laufenden Untersuchungen wolle er sich zum jetzigen Zeitpunkt hinsichtlich der finanziellen Situation des VUC Syd oder Sachverhalten, die deren Leitung betreffen, nicht äußern. „Ich warte wie alle anderen deren Ergebnisse ab“, so Geil.

Was die Zukunft des VUC Syd angehe, so biete das VUC Syd Nordschleswigs Bevölkerung ein Bildungsangebot, für das es einen großen Bedarf gebe: „Ein Ausbildungsangebot in Nordschleswig mit fast 300 Angestellten und 4.000 Studierenden, auf vier Städte verteilt, das schließt man nicht.“

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Gwyn Nissen Chefredakteur
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