„Stafet for livet“

Es gibt immer Licht am Ende des Tunnels

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Hadersleben/Haderslev
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„Håb“ (Hoffnung) wollen die 6.652 Angemeldeten verbreiten. Foto: Ute Levisen

Unter dem Motto „Lass die Hoffnung siegen” laufen am Sonnabend Tausende zugunsten der Krebshilfe durch Hadersleben, bereits zu Beginn waren mehr als eine Million Kronen zusammengekommen.

Die weltweit größte „Stafet for livet” wird der Staffellauf 2018 in Hadersleben zugunsten der Krebshilfe in diesem Jahr zwar nicht, dafür aber der schönste Lauf in Dänemark! Børge Koch, Vorsitzender der Arbeitsgruppe für „Stafet for livet”, eröffnete am heutigen Sonnabendmittag die Veranstaltung im Haderslebener Dammpark, die unter dem Motto steht „Lass die Hoffnung siegen”.

„Es gibt auf der Welt nicht viele Orte, an denen es gelingt, zwischen 6.000 und 7.000 Teilnehmer zwei Tage lang für den gemeinsamen Kampf gegen den Krebs zu mobilisieren”, sagte Koch. Er lobte den Zusammenhalt und den Ideenreichtum in der Domstadtkommune, wenn es darum geht, Geld für die Krebsforschung, die Aufklärung und für die Patientenförderung aufzubringen.

Ein Teil von etwas Größerem. Foto: Ute Levisen

Zu Beginn des Staffellaufs hatten sich 6.652 Teilnehmer angemeldet – 1.069.650 Kronen waren bereits zu diesem Zeitpunkt zusammengetragen worden, wie einer der Veranstalter, Chefredakteur Mads Sandemann, JydskeVestkysten, betonte.

Nicht ohne Stolz verriet Børge Koch, dass traditionell Teilnehmer aus Ortschaften zum Staffellauf kommen, die mit ca. 100 verschiedenen dänischen Postleitzahlen versehen sind. Im Vorjahr hatten die Haderslebener erneut Besuch von einem Staffellauf-Veranstalter in den USA. In diesem Jahr haben sich die Organisatoren eines norwegischen Staffellaufs von den Haderslebenern inspirieren lassen: Auch ihr Staffellauf findet am heutigen Sonnabend statt – 300 Kilometer nördlich des Polarkreises!

Herzliche Begrüßung für Bodil Jørgensen. Foto: Ute Levisen

Gastrednerin der diesjährigen Eröffnungsveranstaltung auf der Großen Bühne im Dammpark war die Schauspielerin Bodil Jørgensen, die aus Vejen stammt und die Domstadt daher gut kennt, wie sie betonte. Sie lobte das Engagement der Veranstalter und das Durchhaltevermögen der Fighter, Menschen, die den Krebs am eigenen Leib zu spüren bekommen haben. Es gebe immer Licht am Ende des Tunnels, sagte sie und endete ihre Ansprache mit einem Hoch auf die Fighter. Auf Synnejysk.

Die erste Runde durch den Dammpark machten traditionsgemäß die Fighter. Zahlreiche Schaulustige säumten ihren Weg, an dessen Rande zahlreiche Stände für Informationen und nicht zuletzt für das leibliche Wohl von Teilnehmern und Gästen an diesem Wochenende sorgen. Dabei ist auch Pastorin Christa Hansen, die zu dem Team gehört, das den Caféladen der Volkskirche im Park betreut.

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