Basar in der Hadersleben Halle

Bunte Vielfalt beim Secondhand-Basar zugunsten der Krebsforschung

Bunte Vielfalt beim Secondhand-Basar zugunsten der Krebsforschung

Bunte Vielfalt beim Secondhand-Basar zugunsten der Krebsforschung

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Hadersleben/Haderslev
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Anne Outzen (l.) und Lisa Wagner legen die Durchführung des Basars 2020 in die Hände von Børge Koch, Vorsitzender des Projektes „Stafette fürs Leben“. Foto: Karin Riggelsen

Lisa Wagner und Anne Outzen ergriffen zum siebten Mal in Folge Initiative zur Durchführung der humanitären Veranstaltung. Das Projekt „Stafette fürs Leben“ erhält den Überschuss und übernimmt die Verantwortung für den Basar 2020.

Etwa 70 Aussteller haben am Sonnabend ihre Waren beim Secondhand-Basar in der Hadersleben Halle feilgeboten. Lisa Wagner (73) und Anne Outzen (71) erwirtschafteten bei dem siebten Basar der Reihe einen Überschuss von 22.000 Kronen. Das Geld fließt in die Kasse des Projektes „Stafette fürs Leben“. Der traditionsreiche Lauf zugunsten der Krebsforschung wird am zweiten September-Wochenende im Dammpark durchgeführt.

Gerda Fonnesbæk Jensen stellte Bilder aus. Foto: Karin Riggelsen

Warenvielfalt an über 70 Ständen

Die Besucher standen Schlange, als der Basar eröffnete, erzählt Lisa Wagner. Etliche Aussteller sind selbst von Krebs betroffen und waren froh, durch ihre Teilnahme die Krebsforschung unterstützen zu können, wie unter anderem Gerda Fonnesbæk Jensen und Mette Heebøll erzählten. Die Vielfalt der ausgestellten Waren war enorm. Von Malereien, über Kunsthandwerk, Schmuck und Nippes aus Holz bis zu gebrauchter Kindermode versuchten die Aussteller, die teilweise mehrere Stände gemietet hatten, ihre Waren zu verkaufen.

Handgeschnitze Elefanten, Vögel und Kerzenständer; Tischler Hans Christian Carstensen hatte einen großen Verkaufsstand. Seine Frau Else Carstensen begleitete ihn zum Basar. Foto: Karin Riggelsen

Basar geht in neue Hände über

Børge Koch, Vorsitzender der Stafette in Hadersleben, stand Outzen und Wagner am Sonnabend zur Seite. Die beiden tatkräftigen Organisatorinnen haben beschlossen, 2020 kürzerzutreten. Die Zukunft des Basars konnte aber gesichert werden.
„Geplant ist, den Basar 2020 in Regie der Stafette durchzuführen“, bestätigte Børge Koch. Dadurch können Outzen und Wagner einen Schritt zurücktreten, aber ihr ehrenamtliches Wirken hinter den Kulissen fortsetzen. „Die Durchführung des Basars ist mit viel Arbeit verbunden. Ich habe beispielsweise im Vorfeld 2.000 Flyer verteilt. Aber die Arbeit macht mir Spaß und ich bringe mich gerne ein“, sagt Lisa Wagner, die in der Lenkungsgruppe der Stafette sitzt und dort die Fäden für den Zeltplatz im Dammpark in der Hand hält. „Byggemand Bob“, die Gruppe aus Ehrenamtlern, habe versprochen, so Wagner, beim Aufbau des Zeltplatzes zu helfen: „Die Gruppe half auch beim Basar. Sie haben die Stände aufgebaut und die Halle geräumt, als wir Sonnabendnachmittag fertig waren“, freut sich Lisa Wagner.

Ulla Schytte aus Starup mit ihrer jungen Kundin Freja. Die Vierjährige freute sich über eine "Diamanten"-Halskette. Foto: Karin Riggelsen
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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Mutiges Museum“