Plan und Umwelt

Biogasanlage kommt vor den Stadtrat

Biogasanlage kommt vor den Stadtrat

Biogasanlage kommt vor den Stadtrat

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Hadersleben/Haderslev
Zuletzt aktualisiert um:
Die Biogasanlage könnte vor den Toren der Ortschaft Mastrup gebaut werden. Foto: Karin Friedrichsen

Eine Projektplanung mit Biogasanlage wurde im Technischen Ausschuss behandelt. Ausarbeitung eines Zusatzes zum Flächennutzungsplan vorerst auf Eis gelegt.

Der Technische Ausschuss hat auf seiner jüngsten Sitzung die Projektplanung der Biogasanlage auf dem Knokbjerg bei Mastrup diskutiert und beschlossen, dass kein Zusatz zum Flächennutzungsplan erarbeitet werden kann, bevor der Stadtrat einen Beschluss gefasst hat.

Verwaltung durchleuchtete Projektpläne

Die Brüder Kristian und Jes Lyhne Bonde planen bekanntermaßen den Bau einer Biogasanlage unweit von Mastrup. In der Ideen- und Anhörungsfase regte sich bereits der Widerstand aus der Bevölkerung. Die Dorfbewohner fürchten unter anderem Lärm und Geruchsbelästigungen.

Die Plan- und Umweltabteilung hat die Einwände gegen das Projekt gesichtet und räumt ein, dass die Lage des Biogaswerkes mit teilweise nur 200 bis 250 Metern zu einem Nachbargrundstück berechtigte Bedenken bei Anliegern hervorrufen kann. Die Verwaltung weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die vom Bauherren geplanten Veranstaltungen in einem großen Umfang das Risiko für nicht akzeptable Geruchsbelästigungen reduzieren können. Darüber hinaus würde die Anlage hinter einem bepflanzten Wall gebaut werden. Alternative Vorschläge für eine Biogasanlage im Industrieviertel am Langkær und am östlichen Ende des Industrieviertels am Dybkær können, so die Verwaltung, nicht angewandt werden.

Ein Areal nördlich des Industrieviertels am Dybkær würde sich indes, laut Flächennutzungsplan aus dem Jahre 2017, als Standort für die Anlage eignen. Der Verwaltung ist nicht bekannt, ob der Grundbesitzer am Verkauf seines Landes interessiert ist.

Sozialdemokraten und Einheitsliste schicken Planungsprozess in den Stadtrat

„Wir haben den Tagesordnungspunkt deswegen zügig abgeschlossen, denn die beiden Sozialdemokraten Søren Rishøj Jakobsen, Bent Vedsted Rønne und Svend Brandt von der Einheitsliste haben eingangs bekundet, dass sie die Entscheidung zum Planungsprozess vor den Stadtrat bringen werden“, erläuterte Thomas Vedsted, amtierender Vorsitzende von Plan und Umwelt.

Der Knokbjerg am Tøndervej Foto: Karin Friedrichsen
Mehr lesen

Leserbrief

Henrik Rønnow
„Urimelige besparelser“

Leserbrief

Jon Krongaard
„En ansvarlig socialdemokrat “

Leserbrief

Lorenz P. Wree
„Eine Zeitung – zwei Überschriften“