12. RINGREITERFEST IN WITTSTEDT

Auftakt zum Stechen

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Wittstedt/Vedsted
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Eine Stimmung fast wie auf dem Oktoberfest herrschte zum Auftakt des 12. Wittstedter Ringreitens in dem großen Festzelt. Foto: Ute Levisen

Das drittgrößte Ringreiten der Welt kann beginnen: 516 Gäste lauschten der Festansprache von Bürgermeister H. P. Geil zum Start.

Nein, es ist kein Witz: Das Wittstedter Ringreiten ist das drittgrößte der Welt. Und das Ringreiten bald schon neue olympische Disziplin: „Zumindest im Rummelpott!“, wie Bürgermeister H. P. Geil (V) in seiner Festansprache zum Auftakt am Freitag vor 516 Teilnehmern pointierte.

Dank an Sponsoren und Ehrenamtliche

Der Vorsitzende und Begründer des „größten und lustigsten Ringreiterfestes der Kommune“, Kjeld Breum Søberg, hieß seine Gäste gewohnt launig willkommen – bedankte sich bei Sponsoren und Helfern, die dafür sorgen, dass aus dem Fest eine runde Sache wird. Prämien im Wert von insgesamt 100.000 Kronen stehen auf dem Spiel, wenn etwa 300 Reiter aus der Region am heutigen Sonnabend zum großen Ringstechen gegeneinander antreten.

Wie gewohnt, war die Stimmung auf dem Siedepunkt, als die Redner – unter ihnen der sozialdemokratische Spitzenkandidat Henrik Rønnow – wohlmeinende Seitenhiebe an politische Gegner austeilten und Anekdoten zum Besten gaben. Für den SMUK-Musiker Rønnow, wohnhaft in Wittstedt, war das Ringreiterfest ein Heimspiel.
Der Trompeter kündigte bei dieser Gelegenheit an, seinem politischen Gegner, Bürgermeister Geil, mit Blick auf die Kommunalwahl den Marsch zu blasen. Dieser hatte seinerseits signalisiert, fürder keineswegs die zweite Geige spielen zu wollen. Das große Stechen zwischen den beiden muss bis zum November warten – erst einmal sind die Wittstedter Ringreiter dran.

Video: Ute Levisen

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