Luftstreitkräfte

ACE als Teil des Militäretats

ACE als Teil des Militäretats

ACE als Teil des Militäretats

Hadersleben/Haderslev
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Bürgermeister Geil sieht ein Riesenpotenzial in ACE Denmark. Foto: Ute Levisen

Bürgermeister schreibt an den Verteidigungsausschuss. Kleine Zuliefererfirmen der Region stehen in den Startlöchern.

Soeben hat der Finanzausschuss rund 16,4 Milliarden Kronen für den Einkauf von 27 F-35 Kampfjets bewilligt. Kurz zuvor hatte sich Haderslebens Bürgermeister H. P. Geil (Venstre) an den Verteidigungsausschuss des Folketings gewandt – mit dem Appell, den geplanten Fluginstandhaltungspark ACE Denmark in den kommenden Militäretat aufzunehmen. Unmittelbare finanzielle Vorteile für ACE Denmark verspricht sich die politische Führung der Domstadt davon zwar nicht, „doch wäre es ein positives Signal der Politik, dass man hinter ACE Denmark steht.“

Wie berichtet, hatte die Industrie großes Interesse an dieser Kooperation im Rahmen der Ansiedlung des F-16-Nachfolgers auf dem Luftwaffenstützpunkt Fighter Wing Skrydstrup bekundet. Laut Geil gibt es in der süddänischen Region bereits zum jetzigen Zeitpunkt einige kleinere Zuliefererfirmen, wie RoboTool in Vejen und die Maschinenfabrik in Arnitlund, die als Unterlieferanten für die Wartung sowohl der F-16 bis zu ihrer Ausphasung als auch der F-35 in den Startlöchern stehen.

Dass ACE Denmark künftig von sogenannten Gegenkaufverpflichtungen in Bezug auf den größten Einkauf der dänischen Militärgeschichte profitieren könnte, daran wagt Geil dann doch nicht zu glauben.

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