Hubschrauberlandeplatz

Aarö: Für den Ernstfall gewappnet

Aarö: Für den Ernstfall gewappnet

Aarö: Für den Ernstfall gewappnet

Annika Zepke
Annika Zepke Journalistin
Aarö/Aarø  
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Am Sonnabend setzte der großen Militärhubschrauber aus Skrydstrup zur Probelandung auf Aarö an. Dort wurde der neue Helikopterlandeplatz eingeweiht. Foto: Svend Aage Hansen

Seit Neuestem hat die beliebte Ferieninsel Aarö einen Helikopterlandeplatz, auf dem auch der große Militärhubschrauber aus Skrydstrup landen kann. Damit ist die Insel für den Ernstfall gewappnet, falls die Fähre und der ärztliche Rettungshubschrauber einmal nicht nach Aarö kommen können. Am Sonnabend wurde der neue Landeplatz eingeweiht.

Laut und windig wurde es am Sonnabend auf Aarö, als der große, dunkelgrüne Hubschrauber des Luftwaffenstützpunkts in Skrydskrup auf der Insel zur ersten Probelandung auf der Insel ansetzte.

Seit Kurzem gibt es auf Aarö eigens für den großen Militärhelikopter einen Landeplatz. „Der kleine Rettungshubschrauber kann überall auf der Insel landen, aber der große Helikopter aus Skrydstrup braucht zur Landung einen festen Untergrund“, erklärt Svend Aage Hansen vom Bewohnerverein der Insel Aarö.

Wiese zum Landeplatz umfunktioniert

Eine Wiese in der Nähe der Weihnachtskirche wurde daher kurzerhand zum Hubschrauberlandeplatz umfunktioniert. Die 25 mal 25 Meter große Grasfläche haben Landwirt Marc Nebel und das örtliche Landgewinnungsteam zur Verfügung gestellt. In Kürze werden dort auch noch Landescheinwerfer installiert.

Zur Einweihung des neuen Helikopterlandeplatzes kamen auch viele Helfer der Aaröer Akutbereitschaft. Foto: Svend Aage Hansen

Mit dem neuen Landeplatz möchte die Akutbereitschaft Aarö für noch mehr Sicherheit auf der Insel sorgen, wie Hansen weiter erklärt: „Wir sind bereits jetzt sehr gut aufgestellt, was die ärztliche Versorgung auf der Insel angeht. Wenn auf der Insel 112 gewählt wird, sind innerhalb weniger Minuten vier bis fünf Leute von der Akutbereitschaft zur Stelle.“

Auch das Zusammenspiel zwischen Krankenwagen und Fähre klappe gut, sodass es im Durchschnitt gerade einmal eine Viertelstunde dauere, bis der Krankentransport die Insel erreicht.

Sicher ist sicher

„Falls es jedoch einmal passieren sollte, dass weder Fähre noch der gelbe Rettungshelikopter aus Billund zu uns kommen können – beispielsweise aufgrund von Hochwasser oder schlechten Wetters – haben wir jetzt einen Landeplatz für den Militärhubschrauber aus Skrydstrup“, so Hansen.

„Wir hoffen natürlich, dass es nie zu einem solchen Ernstfall kommt, aber es ist auf jeden Fall gut zu wissen, dass wir im Notfall für eine solche Situation gewappnet sind“, meint Svend Aage Hansen, „das schafft ein Gefühl von Sicherheit.“

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