Sturm

Nordschleswig glimpflich davongekommen

Nordschleswig glimpflich davongekommen

Nordschleswig glimpflich davongekommen

Apenrade/Aabenraa
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Hochwasser Wiedau
Hochwasser an der Wiedau bei Hoyer. Foto: Volker Heesch

Der für Mittwoch angekündigte Sturm brachte keine schwerwiegenden Schäden mit sich. Die Stärksten Windböen gab es bei Gedser.

Nordschleswig ist vom Sturm am Mittwochabend glimpflich davongekommen. Der Sturm hatte keine schwerwiegenden Konsequenzen. Das teilte die südjütische Polizei über das Soziale Netzwerk Twitter mit.

„Unser Landesteil hat auch das Unwetter zu spüren – jedoch ohne größere Schäden oder Komplikationen. Wir haben glücklicherweise keine ernsten Vorfälle gehabt – lediglich umgeknickte Bäume“, schrieb die Polizei.

Zeitweilig wurden an der Westküste und auf der Insel Röm Windstärken von 25,4 Meter pro Sekunde gemessen, berichtet das dänische meteorologische Institut (DMI). Die kräftigsten Windböen wurden bei Gedser gemessen und beliefen sich auf 32,5 Meter pro Sekunde, weshalb der Fährbetrieb zwischen Rostock und Gedser eingestellt werden musste. Der Bahnverkehr auf Seeland musste ebenfalls für einige Stunden stillgelegt werden.

Auch südlich der Grenze, in Schleswig-Holstein, musste die Feuerwehr insgesamt 1.300 mal ausrücken. Schwerpunkt waren auch hier umgeknickte Bäume oder Äste, sowie wegfliegende Dachpfannen und Verkehrsschilder. Darüber hinaus musste dort ebenfalls der Zugverkehr stillgelegt werden.

In Hamburg begrub ein umgestürztes Baugerüst einen Passanten in der Innenstadt unter sich. Der Mann erlitt tödliche Verletzungen. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers hatte sich das Gerüst vermutlich in Folge starker Windböen vom Dach des siebengeschossigen Bürogebäudes gelöst. Am Fähranleger Blankenese ist ein Rollstuhlfahrer ums Leben gekommen. Um 14.17 Uhr stürzte der Mann, der seinen Rollstuhl mit dem Mund lenkte, in die Elbe. Feuerwehrtaucher konnten den Mann nach einer Stunde nur noch tot bergen.

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