Selbsttest

Corona-Selbsttests an den Schulen

Corona-Selbsttests an den Schulen

Corona-Selbsttests an den Schulen

Julia Röhr
Apenrade/Aabenraa
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In der Aula des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig sind fünf solcher Teststationen aufgebaut. Foto: Julia Röhr

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Die Osterferien sind vorbei und für die 1G des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig geht der Präsenzunterricht wieder los. Seit Montag können sich die Schülerinnen und Schüler vor Ort selbst auf das Coronavirus testen.

Nach den Osterferien hat die elfte Klasse des Deutschen Gymnasium für Nordschleswig wieder den Unterricht aufgenommen. In der Aula wurden fünf Stationen zum Selbsttesten aufgebaut. Hier können die Schülerinnen und Schüler sich vor der Schule, in der Mittagspause und nach der Schule selbst testen. Die Kosten für die Selbsttests werden vom Staat übernommen.

Testen unter Aufsicht

Rektor Jens Mittag erklärt: Wenn die Schule geöffnet ist, brauchen die Schülerinnen und Schüler negative Testergebnisse, die nicht älter als 72 Stunden sind. Dieser Testvorgang geschieht unter der Aufsicht von Supervisoren, die bei Fragen oder Problemen zur Seite stehen.

Einer dieser Supervisor ist Michael Thomsen. Er ist Mitarbeiter des Internats und hat eine Schulung zu den Selbsttests gemacht. Am Morgen ist er mit dem Rektor Jens Mittag durch die Klassen gegangen und hat den Schülerinnen und Schülern demonstriert, wie diese Tests durchzuführen sind. „Wir haben das spaßig gemacht, um die Tests zu normalisieren und den Schülern zu zeigen, dass es etwas ganz Normales ist, sich testen zu lassen“, erklärt er dem „Nordschleswiger“.

Das Stäbchen bekommen sie selbst in die Hand

Die Schülerinnen und Schüler führen den Test eigenständig durch, warten 15 Minuten und bekommen das Ergebnis. Dies können sie selbst ablesen und das wird dann nochmal durch einen Supervisor kontrolliert. Bei negativem Test bekommen die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat ausgestellt, mit dem sie zum Beispiel die Landesgrenze überqueren können.

Louis ist 17 und wohnt im Internat, ursprünglich kommt er aus Hamburg. Er hat an diesem Morgen direkt einen Schnelltest gemacht, der negativ war. „Am Anfang war es ein bisschen komisch, aber es wurde gut erklärt und ist auch unkompliziert“, erzählt er.

Es ist für ihn wichtig, diese Tests regelmäßig durchzuführen, um niemanden zu gefährden. Außerdem fährt er regelmäßig nach Hause und benötigt das negative Ergebnis für den Grenzübergang. Generell empfindet er die Stimmung im Hinblick auf die Tests bei seinen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden als zustimmend.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Der Mensch – der schlechte Freund des Hundes“