Doch kein Kabelbruch

Stromausfall in Flensburg: Dänische Seite findet keinen Fehler

dodo
Flensburg/Apenrade
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Verkehrschaos am Flensburger-ZOB Foto: Karsten Sörensen

Nach dem Stromausfall am Mittwoch in Flensburg gingen viele von einem Kabelbruch auf dänischer Seite aus. Doch das war ein Irrtum.

Am Mittwochmorgen ist in weiten Teilen Flensburgs Dunkelheit angesagt gewesen. Der Strom war ausgefallen. Zunächst gingen sowohl die Stadtwerke in der Fördestadt als auch der dänische Netzbetreiber Energinet von einem Kabelbruch zwischen dem Umspannwerk in Enstedt bei Apenrade und der deutschen Grenze aus.

Am Donnerstag hat Energinet seine Untersuchungen zu dem Vorfall abgeschlossen. Das Ergebnis: Es konnte kein Fehler auf dänischer Seite gefunden werden, berichtet Niklas Bøgh Bonnemose, Pressesprecher von Energinet. Nachdem Techniker am Mittwochmorgen ergebnislos das Umspannwerk selbst überprüft hatten, gingen sie die gesamte Strecke der Hochspannungsleitung zu Fuß ab – doch auch dort konnte nichts gefunden werden.

Die Stadtwerke in Flensburg wissen derzeit noch nicht, was genau den Stromausfall bei ihnen verursacht hat.

Insgesamt rund 62.000 Haushalte in Flensburg und Umgebung mussten am Mittwochmorgen für drei Stunden ohne Strom auskommen.

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