Bundestagswahl in Nordschleswig

Wen soll ich wählen? Wahlomat hilft bei der Entscheidung

Wen soll ich wählen? Wahlomat hilft bei der Entscheidung

Wen soll ich wählen? Wahlomat hilft bei der Entscheidung

Berlin
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Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt den Wahlomat auch als App zur Verfügung. Foto: LZPolBRLP /HeikeRost.com

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Wer sich nicht sicher ist, welche Partei bei der Bundestagswahl im September ein Kreuz verdient hat, für den ist der Wahlomat die richtige Anlaufstelle.

CDU, SPD, Die Grünen, FDP, Die Linke, AFD, SSW, Freie Wähler – bei der Bundestagswahl 2017 gab es 42 Parteien. Wie viele Parteien bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 antreten werden, wird am 9. Juli bekannt geben.

Sich die einzelnen Parteiprogramme durchzulesen, um dann zu überlegen, welche Partei die richtige ist, ist mühselig und aufwendig. Die Bundeszentrale für politische Bildung schafft Abhilfe und stellt seit 2002 eine Internetseite zur Verfügung, auf der Nutzerinnen und Nutzer sehen können, welche Partei am besten zu ihnen passt.

Wie funktioniert das?

Der Wahlomat ist ein Frage-und-Antwort-Tool, das zeigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht.

38 Thesen können mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantwortet werden.

Auf diese Weise können die Nutzerinnen und Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien abgleichen. Der Wahlomat errechnet daraufhin die Übereinstimmung mit den ausgewählten Parteien.

Wo finde ich den Wahlomat?

Der Bundestag wird am 26. September neu gewählt. Der Wahlomat dazu wird Ende August oder Anfang September auf der Webseite wahlomat.de veröffentlicht.

Das Wahl-Tool gibt es auch als App und ist unter „Wahl-O-Mat“ im App Store von Apple und im Play Store von Google zu finden.

Was passiert nach dem Ergebnis?

Nachdem der Wahlomat die Partei mit der höchsten Übereinstimmung anzeigt, muss jeder selbst entscheiden, ob er diese Partei wählen sollte oder nicht. Die Entscheidung für oder gegen eine Partei sollte in keinem Fall allein von dem Wahlomat-Ergebnis abhängig gemacht werden.

Der Wahlomat kann nur erste Informationen zur Wahl und den Parteien geben. Die Bundeszentrale für politische Bildung weist darauf hin, dass das Wahlomat-Ergebnis nicht als Wahlempfehlung für eine Partei, sondern als Startpunkt angesehen werden sollte, um sich noch besser über die entsprechende Parteien zu informieren.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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