Corona

Zweitimpfung in Region Süddänemark auf Hochtouren

Zweitimpfung in Region Süddänemark auf Hochtouren

Zweitimpfung in Region Süddänemark auf Hochtouren

Vejle
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In dieser Woche wurden Anti-Corona-Impfungen in der Region Süddänemark vor allem im Zuge der erforderlichen Zweitimpfung vorgenommen. Auch Lieferprobleme von Herstellern führten dazu, dass sich viele Impfwillige gedulden müssen, bis es mehr Nachschub gibt. Foto: Sønderborg Kommune

Die in dieser Woche eingetroffenen Anti-Corona-Vakzine von Pfizer/Biontech werden fast alle an ältere Bürger und Personal im Gesundheits- und Sozialsektor verabreicht. 3,66 Prozent der Bevölkerung in der Region sind mindestens einmal geimpft.

Die Region Süddänemark, die für den Impfschutz der Bevölkerung unter anderem in Nordschleswig zuständig ist, berichtet über Fortschritte beim Einsatz gegen die Corona-Pandemie. Nach Angabe der Region sind inzwischen 44.708 Einwohner der Region, das ist ein Anteil von 3,66 Prozent, bis Donnerstag, 11. Februar, mindestens einmal gegen Corona geimpft worden. 32.368 Bürger hatten bereits die Zweitimpfung erhalten, mit der der Schutz vor Covid-19 vervollständigt wird.

Pflegeheimbewohner mit Impfschutz

Von den gut 8.000 Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeheime in der Region hatten sich 94 Prozent zur Impfung bereiterklärt. Bei 89 Prozent dieser Gruppe ist der Impfschutz mit der Zweitimpfung vervollständigt worden. Wie die Region erläutert, wurden die in dieser Woche eingetroffenen Vakzine des Herstellers Pfizer/Biontech fast alle an besonders schutzbedürftige ältere Menschen sowie Personal im Gesundheitswesen, Pflegeeinrichtungen und im ambulanten Dienst verabreicht. Laut Bilanz der Region haben inzwischen 26 Prozent des Personals im Gesundheitswesen und der Seniorenbetreuung in Krankenhäusern, Arztpraxen und kommunalen Einrichtungen eine erste Impfdosis erhalten. 20 Prozent haben bereits auch die zweite Impfung hinter sich.

Erst ab 22. Februar wird wieder Impfstoff gegen Corona-Viren vom Hersteller Moderna bei der Region Süddänemark erwartet. Foto: Søren Svendsen / Ritzau Scanpix

Neben Vakzinen von Pfizer/Biontech sind in dieser Woche auch 10.600 Impfdosen von Astrazeneca bei der Region eingetroffen. Überschüssige Impfdosen werden an gefährdete Personen über 65 und Bürger über 85 verabreicht. Aus diesem Kreis hatten viele wegen der Lieferverzögerungen bei den Vakzinen bisher auf eine Impfung warten müssen. Impfstoff des Herstellers Moderna wird erst wieder ab 22. Februar bei der Region eintreffen. Die vorhandenen 10.600 Impfdosen von Astrazeneca werden zunächst Mitarbeitern im Gesundheits-, Senioren- und Sozialbereich verabreicht, weil weiterhin nicht geklärt ist, ob das Vakzin Personen über 65 schützt. Insgesamt waren bis Donnerstag 74.605 Anti-Corona-Impfdosen bei der Region eingetroffen.

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